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Burma Katze

Wie hat Ihre Leidenschaft für Katzen eigentlich begonnen? Hatten Sie schon in der Kindheit Bezug zu Katzen oder kam das erst später durch ein bestimmtes Erlebnis?
Tiere haben mich schon immer fasziniert, besonders Katzen, die im Gegensatz zum Hund immer eine Art von Selbständigkeit bewahrt haben.

Es gibt Zitate, die Katzen treffend beschreiben:

1. Unter all den Geschöpfen dieser Erde gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dies ist eine Katze. (Mark Twain)
2. Ein Hund hat ein Herrchen oder ein Frauchen, eine Katze hat Personal. (unbekannt)
3. Schon die kleinste Katze ist ein Meisterwerk. (Leonardo Da Vinci)
4. Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe. (Rainer Maria Rilke)

Sie haben Ihr Herz an die Rasse Burma Katze verloren. Können Sie uns beschreiben warum? Was macht diese Rasse für Sie so besonders, wie lässt sie sich beschreiben?
Zur Rasse Burma kam ich durch Zufall, aber einmal mit diesen Tieren zusammengelebt, hatte ich mein Herz für immer an sie verloren. Der „Burmavirus“ hatte mich erfasst. Man sagt: Einmal Burma, Immer Burma

Sie ist:
B ezaubernd
U nwiderstehlich
R asant
M enschbezogen
A ttraktiv

Burmesen sind einfach nur liebenswert, sie erfreuen uns Tag für Tag mit ihren Spielen und ihrem schelmischen Charakter, fühlen sich überall dort zu Hause , wo auch ihr Mensch ist, zeigen uns immer ihre Liebe, beschmusen uns ausgiebig. Sie sind überdurchschnittlich intelligent und lernfähig – eben eine ideale Familienkatze, die auch mit Kindern und einigen Tierarten prima auskommt.

Welche Anforderungen stellt eine Burma Katze an ihre Haltung und ihren Besitzer? Was sollte man hier unbedingt beachten um die Burma Katze rasse- und wesensgerecht zu halten und zu beschäftigen?
Möchten Sie eine Burmakatze Ihr Eigen nennen sollte Ihnen bewusst sein, dass sie lebhaft ist, viel Aufmerksamkeit braucht und immer am Familienleben teilnimmt. Man kann sie nicht einfach in „eine Ecke stellen“, sie fordert ihren Besitzer. Wer das akzeptiert hat in ihr den besten Freund und Partner gefunden, den man sich nur wünschen kann. Burmesen sind Gesellschaftskatzen, nicht gerne alleine und daher ist es ratsam noch eine zweite Katze zu haben, besonders wenn man längere Zeit außer Haus ist. Auch sind sie sehr kletterfreundlich, beobachten alles gerne von oben – hohe Kratzbäume mit Rückzugsmöglichkeiten sind also ein Muss. Ansonsten ist die Burma eine pflegeleichte Katze, man muss lediglich Zeit mit ihr verbringen und ihr Aufmerksamkeit schenken, dann ist sie glücklich.

Was sollte man generell wissen und beachten wenn man mit dem Gedanken spielt sich eine Katze zuzulegen? Und wann sollte man diesen Gedanken vielleicht lieber verwerfen?
Eine Katze sollte man sich nur dann zulegen, wenn man auch bereit ist, sich Zeit für sie zu nehmen. Für welche Art und/ oder Rasse man sich entscheidet liegt an den Bedürfnissen jedes Einzelnen von uns, die ja sehr unterschiedlich sein können. Menschen, die ein Tier dominieren wollen sind nicht als Katzenhalter geeignet.

Angenommen man hat sich umfassend informiert, mit dem Thema auseinandergesetzt und es steht fest: eine Burma Katze kommt in die Familie! Was sollte man dann bei der Wahl des richtigen Züchters und Katzenbabys beachten?
Bei der Wahl eines Züchters sollte man sich ein bisschen auf sein „Bauchgefühl“ verlassen. Wichtig ist, dass die jungen Kätzchen gut sozialisiert sind, viel Freiraum in der Entwicklung genießen und futtermäßig optimal versorgt sind. Ein Züchter sollte auch immer für die Käufer der Jungtiere Ansprechpartner sein. Wichtig ist auch, dass ein Züchter einem Zuchtverband angehört, der Papiere ausstellt – Schwarzzüchter sollte man genauso meiden wie „Züchter“, die angebliche Burmesen für billiges Geld anbieten. Ein ordentlich aufgezogenes Katzenbaby hat nun mal seinen Preis, schließlich steckt auch hier viel Arbeit, Liebe und Engagement dahinter.

Auch muss man in der heutigen Zeit dem Spruch „Augen auf beim Katzenkauf“ leider wieder mehr Bedeutung beimessen. Wo Burma draufsteht, sollte auch Burma drin sein! Nur Burmakatzen mit einem Stammbaum mit Vorfahren von Burmesen in den 10 anerkannten Farben (braun, blau, chocolate, lilac, rot, creme und die schildpatt Varianten) sind echte Burmakatzen mit ihrer unverwechselbaren von der Natur gegebenen Genetik.

Was sind abschließend besonders tolle Momente mit Ihrer Katze, in denen sie Sie zum lachen bringt oder einfach glücklich sein lässt?
Tolle Momente mir den Burmesen gibt es so viele, dass man sie hier alle gar nicht nennen kann. Herauszuheben ist das Gespür dieser Katzen für die Stimmungs- und Gefühlslage ihrer Menschen. Sie sind in Glück, Trauer, Verzweiflung… immer da, um Freude und Trost zu geben. Sie Schmusen und beglücken uns in vielfältiger Art und Weise, sind immer gut gelaunt und erfinderisch. Man liebt sie einfach und man wird geliebt – ohne wenn und aber – es gibt nichts Schöneres.

Quelle

Die orientalische Burma-Katze gehört zu den Kurzhaarkatzen und stammt aus Birma. Als Tempelkatze genießt sie den guten Ruf als Glücksbringer. Außerdem ist die Burma eine wunderbare Hauskatze.Die Burma-Katze ist elegant, aber von kräftiger Statur. Ihre Beine sind schlank, die Pfoten klein und zierlich. Das Profil der schönen Katze mit den gelben oder bernsteinfarbenen Augen ist deutlich geschwungen. Sie hat ausgeprägte Wangenknochen und große, leicht nach vorn geneigte Ohren. Ihr kurzes, glattes Fell glänzt und hat nur wenig Unterwolle. Die Farbvarianten des Fells sind vielfältig und beinhalten schöne Sonderfarben wie Blau, Lilac oder Chocolate. Stets ist das Fell am Bauch der Burma etwas heller als am Rücken, Ohren und Gesicht sind etwas dunkler. Streifen oder Musterungen kommen bei Burma-Katze nicht vor. Eine ausgewachsene Burma Katze ist zwischen 4 und 6 kg schwer und bis zu 100 cm lang. Die Schulterhöhe beträgt ungefähr 40 cm.

Die Burma-Katze: Verspielt, anhänglich und gesellig
Die Burma-Katze ist eine perfekte Familienkatze. Sie ist extrem zutraulich, intelligent und neugierig. Mit Trubel und Kinderlärm kann sie besser umgehen als die Siamkatze. Außerdem versteht sie sich gut mit anderen Katzen. Wer wenig Zuhause ist, sollte sie nicht allein halten, denn die Burma Katze ist gern in Gesellschaft. Vorsicht ist bei Erkrankungen geboten: Der Stubentiger ist zwar robust und hat eine hohe Lebenserwartung, ist aber anfällig für Probleme mit dem Innenohr. Diese können zu Gleichgewichtsproblemen und schlimmstenfalls zu Taubheit führen.

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Burma-Katze – Rassebeschreibung
Ein wenig erinnert die Burma-Katze noch an die Siam, was an ihrer Herkunft liegt. Allerdings hat die Burma einen muskulösen und kompakten Körperbau, der insgesamt runder wirkt – die Eleganz ist ihr aber geblieben. Ihr Fell hat kaum Unterwolle und ist sehr weich, kurz und glänzend. Typisch für Burma-Katzen ist die uneinheitliche Farbintensität: im Gesicht, an den Ohren sowie dem Schwanz hat sie ein dunkleres Fell als am restlichen Körper. Das liegt an einem Blutverdünnungsfaktor, der das eigentlich dunkle Fell aufhellt. Insgesamt sind zehn Farbvarianten allgemein anerkannt: seal (ein warmes braun), blau, chocolate, lilac, rot, creme sowie die zweifarbigen Varianten seal-tortie, blau-tortie, chocolate-tortie und lilac-tortie. Manche kleineren Verbände erkennen auch noch weitere Farbeinschläge an.

Burmesen haben einen keilförmigen Kopf mit kräftigen Wangenknochen. Ihre Nase ist zwar gerade, zeigt jedoch eine deutliche Einbuchtung, wenn man die Katze aus dem Profil betrachtet. Die mittelgroßen Ohren sind am Ende abgerundet, ebenso wie ihr Schwanz. Ein weiteres Merkmal der eleganten Burma-Katze sind ihre goldgelben bis bernsteinfarbenen Augen.

Charakter der Burma-Katze
Die Burma ist eine äußerst verspielte und aufgeweckte Katzenrasse. Langeweile oder faul in der Ecke liegen kennt sie nicht. Allerdings braucht sie auch jemanden, der sich sehr intensiv mit ihr beschäftigt. Ob mit Mensch oder Katze, sie wird die vielen gemeinsamen Spiel- und Kuschelstunden bis ins hohe Alter genießen. Die zutrauliche und menschenbezogene Burma ist zudem sehr intelligent. Sie können ihr relativ leicht unterschiedliche Tricks und Kommandos beibringen. Sollte es ihr an Aufmerksamkeit mangeln, fordert sie diese gerne lautstark ein. Ihre Anhänglichkeit ist manchmal sogar so stark ausgeprägt, dass sie lieber mit ihren Besitzern in den Urlaub mitfährt als in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Nicht umsonst wird sie häufig als „Menschenkatze“ bezeichnet.

Ursprung und Geschichte
Ihr Name lässt es bereits vermuten – die Burma stammt aus dem ehemaligen Birma (englisch: Burma), dem heutigen Myanmar. Wie schon vor hunderten von Jahren leben die Vorfahren der Burma noch heute in ihrer Heimat als Tempelkatze bei den Mönchen und werden „Suphalaksa“ (glücksverheißender Charakter) bzw. Maeo Thong Daend“ (Kupferkatze) genannt. Diese edle Katze hat dem amerikanischen Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thomson so gut gefallen, dass er im Jahre 1933 eine davon mit nach Kalifornien mitgenommen hat. Anfangs glaubte er, dass es sich um eine dunkle Variante der in dieser Zeit schon bekannten Siamkatze handelt, doch das erwies sich laut Genetikern und Katzenzüchtern als falsch. Vielmehr soll die Katze namens „Wong Mau“ eine Kreuzung aus einer Siam mit einer in Myanmar beheimateten Tempelkatze gewesen sein.  Nur drei Jahre später wurde die Rasse vom amerikanischen Verband Cat Fanciers Association anerkannt.

In den 60er Jahren fand die Burma ihren Weg über Großbritannien nach Europa. Seit 1970 wird sie auch in Deutschland gezüchtet. Allerdings unterscheidet sich der Rassestandard in Europa deutlich von dem in den USA, Australien und Neuseeland. Die europäischen Burmesen werden in der Regel von Verbänden aus den USA, Australien und Neuseeland nicht anerkannt.

Burma-Katzen – die Haltung
Burmesen sind sehr gesellig und brauchen die Gesellschaft von anderen Katzen, sei es zum spielen oder zur gegenseitigen Fellpflege. In einem Mehrkatzenhaushalt, mit zumindest noch einer weiteren Burmakatze, fühlt sich diese Katzenrasse am wohlsten. Durch ihren einerseits sehr menschenbezogenen und zutraulichen, gleichzeitig aber auch sehr lebhaften Charakter eignet sich eine Burma hervorragend als Familienkatze. Sie ist sehr unternehmenslustig, neugierig und benötigt ausreichend abwechslungsreiche Kletter- und Spielmöglichkeiten in der Wohnung sowie zumindest einen gesicherten Balkon für Ausflüge an die frische Luft. Besser wäre ein großes Freigehe oder eine Möglichkeit zum Freilauf. Das Alleinsein mag die Burma allerdings überhaupt nicht. Wenn Sie berufstätig und viel außer Haus sind, sollten Sie die Anschaffung einer zweiten Katze unbedingt in Erwägung ziehen.

Pflege einer Burma
Durch ihr kurzes Fell und die kaum vorhandene Unterwolle ist die Fellpflege bei der Burma sehr schnell erledigt. Gelegentliches Bürsten reicht völlig aus, damit das Fell seidig-glänzend bleibt. Mit etwas Geschick können Sie dieses Pflege-Ritual in eine gemeinsame Kuschel- und Streicheleinheit verwandeln. So wird die verschmuste Burma noch mehr Freude daran haben.

Häufige Krankheiten bei Burma-Katzen
Die Burma gilt mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren als eine der langlebigsten Katzenrassen. Doch trotz ihrer Robustheit bleibt auch sie nicht von Erbkrankheiten verschont, die vornehmlich ihre Rasse betreffen. Dazu zählt unter anderem das Kongenitale Vestibularsyndrom. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Innenohrs, die zu Gleichgewichtsstörungen und Taubheit führen kann. Ältere Katzen können an einer Nephritis erkranken, die unbehandelt ein Nierenversagen zur Folge haben kann. Typische Symptome sind großer Durst mit gleichzeitigem Appetitverlust. Bei jungen Burma-Katzen tritt manchmal eine Herzerkrankung namens Endokardiale Fibroelastose auf. Seriöse Züchter achten darauf diese Erkrankungen durch Selektionszucht und mit Hilfe eines DNA-Tests bei ihren Katzen auszuschließen.

Eine Burma kaufen
Wollen Sie sicher gehen, dass Sie keinen Fehlkauf tätigen, dann kaufen Sie Ihre Burma Kitten bei einem seriösen Züchter. Die Kosten belaufen sich auf 500 bis 800 Euro, je nachdem ob Sie mit der Burma weiterzüchten möchten oder nicht. Auch wenn Ihnen das als teuer erscheinen mag, greifen Sie besser nicht auf Schnäppchenkäufe aus Annoncen zurück – das zahlt sich nicht aus. Wenn Sie kein Interesse an einer Zucht haben, können Sie zum Beispiel Abstriche bei den Rassestandards machen. Oder Sie nehmen eine Burma „Notfallkatze“ auf, die sich bestimmt auf ein neues Zuhause freuen wird.

Wenn Sie eine Burma bei einem Züchter kaufen, sollten Sie nicht nur auf den Gesundheitszustand der Kitten oder ein gepflegtes Zuhause achten. Halten Sie auch Ausschau nach eventuellen Fehler im Rassestandard. Dazu zählen bei Burma-Katzen:

  • Orientalische Augenform
  • Auffallender Nasenbuckel
  • Mehr blaue als gelbe Pigmentierung der Augen
  • Deutliche Streifen
  • Zu viele weiße Haare

Die vollständige Liste der möglichen Fehler im Rassestandard der Burma können Sie auf der Internetseite der FIFé (Fédération Internationale Féline) nachlesen

Quelle

Niedliche Wesen, die es faustdick hinter den Ohren haben.
Hier hätten wir mal eine Katze, die ganz genau weiß, was sie will, und das durchaus deutlich machen kann. Ihr Mauzen ist nicht zu überhören. Und wer sich dem entziehen will, der sollte dann lieber tun, was Fürstin Katze so will.

Diese Eigenschaft ist nur eine von vielen, die ein Energiebündel von Katze ausmachen. Temperamentvoll, intelligent, enorm bewegungsfreudig, sehr freundlich und auf ihre Menschen fixiert – so beschreiben echte Katzenprofis diese Rasse und fügen Verspieltheit hinzu. Diesem Drang gehe sie bis in das hohe Katzenalter nach. Na, wenn da nicht für Stimmung im Wohnumfeld gesorgt ist?

Aus den Eigenschaften dieser Rassekatze gibt es eigentlich nur eine ganz klare Folgerung: Dieses Tier braucht Platz, um sich bewegen zu können. Ein Kratzbaum ist Pflicht, keine Frage, ein großer abgesicherter Balkon wäre besser. Perfekt aber wäre ein großer Garten, der aber sicher sein muss, also eher ein Gehege.

Lassen Sie dieses auf den Menschen fixierte Wesen aber nicht ständig alleine, denn das mag sie überhaupt nicht, die Burma – Katze, und sie wird es auch lautstark kundtun. Wenn Sie also täglich über einen längeren Zeitraum weg sind, dann sollten Sie überlegen, sich gleich zwei Samtpfoten zuzulegen. Die klären die Sache mit der Langeweile dann schon unter sich.

Typische Merkmale der Burma-Katze
Pflegen lässt sich diese Katze sehr leicht, nämlich Bürsten. Mehr Fellpflege ist bei einer abgerundeten Ernährung und einer zufriedenen Katze, die ausreichend Bewegung hat, nicht nötig, fast nicht, denn etwas Politur kann das Fell der Katze von Zeit zu Zeit mal gebrauchen. Sie haben richtig gelesen. Ein zartes Ledertuch hilft dabei.

Die Burma-Katze gehört zur Gruppe der Kurzhaarkatzen. Ihr Fell kann Töne wie braun, blau, schoko- und cremefarben sein. Ihre Augen sind bernsteinfarben oder grün. Diese Rasse kommt aus Myanmar.

Während die Katzen bis zu viereinhalb Kilo auf die Waage bringen, sind es bei den Katern dieser Rasse schon bis zu sechs Kilogramm. Damit gilt sie als mittelgroß.

Quelle

Wie bist du auf dein Hobby gestoßen und wie hat sich deine Leidenschaft dafür seitdem entwickelt?
Vor beinahe 40 Jahren hatten wir unseren ersten Burma-Kater. Pimo wurde 19 Jahre alt und sein Wesen blieb uns nachhaltig in guter Erinnerung. Über 37 Jahre begleiteten uns die Burmesen als Liebhaber – Tiere. Bis wir dachten, wir könnten doch mit unserem Braun-Torty Mädchen einmal einen Wurf machen. Danach schlitterten wir immer mehr in die Zucht hinein und ein zurück gab es für uns nicht mehr. Unterdessen besitzen wir eine kleine Zucht die uns viel Freude bereitet.

Was macht für dich den Reiz und die Faszination an deinem Hobby aus?
Der Charakter der Burma ist sehr speziell. Sie ist Kinderlieb, Neugierig und für jeden Streich zu haben.
Anhänglich, gibt nicht auf, bis sie das Herz eines jeden Menschen erobert hat. Zudem ist sie sehr Intelligent und verträgt sich auch mit Hunden sehr gut. Langweilig wird uns nie. Es ist schön zuzusehen wie die Burmas sich mit unseren Hunden vertragen und sie als Kopfkissen benutzen. Obwohl wir ein grosses Haus mit vielen Zimmern besitzen, ein riesiges Aussengehege haben, wenden sie sich dem Menschen zu, sind lieber bei uns als einfach draussen. Sie suchen unsere Gesellschaft auf biegen und brechen. Darum sollte man eine Burma Katze niemals alleine halten.

Wie kann man sich so die Stunden und Tage vorstellen, an denen du deinem Hobby nachgehst? Was gehört da alles dazu, was läuft da so ab?
Zum Glück ist die Burma-Katze sehr pflegeleicht. Man hat kaum Arbeit mit ihr. Das kurze seidige Fell ist leicht zu pflegen und es befinden sich kaum Haare auf den Liegeplätzen. Nasenstupser an den Fensterscheiben lassen sich kaum vermeiden. Das Katzenklo muss stets sauber sein. Eine Eigenart der Burma ist, dass sie sehr sauber ist und schmutzige Katzenklos nicht ausstehen kann. Sonst bereitet sie einem nicht viel Arbeit.

Welche Tipps und Hinweise kannst du all jenen geben, die sich auch für dein Hobby interessieren und damit beginnen möchten? Was sollte man beachten, wie gelingt einem ein guter Einstieg?
Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld gut informiert und die Hilfe einer guten Züchter – Freundin in Anspruch nimmt. Es gibt so viel was man wissen sollte und man nicht alleine ohne Hilfe kann. Gute Ratschläge auch befolgt. So erspart man sich viel Ärger.

Was waren bislang deine ganz persönlichen Hobby-Highlights, an welche Erlebnisse und Momente denkst du da gern zurück?
Mein schönstes Erlebnis war die Best in Show meiner selbst gezüchteten Burma. Jede Geburt ist immer wieder ein wunderschönes Erlebnis, das mit gemischten Gefühlen wahrgenommen wird. Zum einen die Sorge um die kleinen und die Freude das sie da sind.

Welche Vorhaben und Wünsche hast du noch bezüglich deines Hobbys?
Dass alle meine Burmesen gesund bleiben und wir noch viele Jahre Freude an diesen wundervollen Wesen haben werden.

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Steckbrief

  • Größe: klein bis mittelgroß
  • Gewicht: Katze: 4 – 4,5 kg; Kater: 5 – 6 kg
  • Felllänge: Kurzhaar
  • Fellfarben: Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Braun, Braun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate- Tortie, Lila-Tortie
  • Augenfarbe: Grün, Bernstein
  • Ursprungsland: Myanmar

Charakteristika

  • Bewegungsdrang: hoch
  • Lautstärke: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel

Aussehen
Die Burma sieht ein wenig aus wie eine Siam des früheren Typs, die noch nicht so extrem schlank war wie die heute verbreitete Siamkatze. Der mittelschlanke Körper, der kräftigen, jedoch eher kleinen Katze ist muskulös und kompakt, aber elegant. Der Kopf bildet einen kurzen Keil und zeigt breite Backenknochen. Zwischen den Ohren ist er breit und leicht gerundet. Die Ohren selbst sind bzw. wirken gerade bei jungen Katzen besonders groß, bei adulten mittelgroß. Die Beine sind relativ schlank, der Schwanz mittellang und gerade mit gerundeter Spitze. Bei der Burma sind zehn verschiedene Fellfarben anerkannt: Neben einfarbigem Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme und Blau sind auch die zweifarbigen Kombinationen Braun-Tortie, Blau-Tortie, Chocolate-Tortie und Lilac-Tortie in ihrer Farbpalette aufgeführt. Das Fell ist sehr Kurz und fein, eng anliegend, seidig und glänzend.

Wesen und Charakter
Die Burma gilt als sehr temperamentvolle, lebhafte, verspielte, unternehmungslustige und intelligente Rasse, die sich viel bewegen muss. Sie ist sehr menschenfixiert, selbstbewusst, gesellig und freundlich. Sie bleibt bis ins hohe Alter kindlich verspielt und weiß ihre Wünsche lauthals einzufordern. Ihre Stimmgewalt steht der der Siam in nichts nach.

Haltung und Pflege
Die bewegungsfreudige Burma braucht viel Platz. In einer kleinen Wohnung wird sie nicht glücklich. Für ein gutes Katzenleben sollte mindestens ein gesicherter Balkon, besser noch ein großes Gehege her. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sorgt zudem dafür, dass die Katze sich rundum wohl fühlt. Die gesellige Katze eignet sich gut für das Leben in einer Familie mit Kindern. Alleine bleiben mag sie gar nicht gerne. Sind ihre Menschen viel außer Haus braucht sie eine Artgenossin zum spielen. Das Fell der Burma gilt als äußert pflegeleicht. Die relativ anspruchslose Fellpflege reduziert sich auf gelegentliches Bürsten mit anschließendem „Nachpolieren“ mit einem Ledertuch.

Am besten gleich zwei
Einzelgänger sind Katzen nicht, nur Einzeljäger, d.h., sie gehen zwar allein auf die Jagd, aber sie haben zu Hause am liebsten Gesellschaft. Bei einer so aktiven und lebhaften Katze wie der Burma muss ein Mensch schon sehr viel Zeit für sie haben, um ihr die Gesellschaft von anderen Katzen zu ersetzen. Und wer nicht jeden Morgen beim ersten Dämmerlicht zu einer Spielrunde geweckt werden will, sorgt lieber gleich dafür, dass seine Burma noch einen Katzen-Spielgefährten hat. Überdurchschnittlich ist sicher die Fähigkeit der Burma, sich an eine neue Umgebung, neue Menschen anzupassen. Man sagt ihr auch nach, dass sie es sogar liebt zu verreisen! Aber wie jede Katze verschenkt sie ihr Herz nicht nur als Baby und nur einmal im Leben an einen Menschen. Wer das glaubt, liegt total falsch. Natürlich passen sich auch erwachsene Katzen noch an ein neues Zuhause an. Wer eine erwachsene Katze adoptiert, die vielleicht sogar den Schock des Tierheimes erleben musste, wird wahrscheinlich viel stärker von ihr geliebt und bedeutet ihr viel mehr als einem Baby.

Krankheitsanfälligkeiten
Die Burma gilt als eine der langlebigsten Katzenrassen. Dennoch tritt bei dieser Rasse das Kongenitale Vestibularsyndrom gehäuft auf. Das Kongenitale Vestibularsyndrom ist eine Erbkrankheit des Innenohrs, die Gleichgewichtsstörungen hervorruft und zur Taubheit führen kann. Alternde Burmas erkranken oftmals an Nephritis, einer Entzündung der Niere. Symptome dieser Krankheit sind erhöhte Flüssigkeitsaufnahme und Appetitlosigkeit. Meistens führt diese Erkrankung durch Nierenversagen zum Tod.

Herkunft und Geschichte
Die Burma kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Bereits im 15. Jahrhundert sollen Vertreter ihrer Rasse in buddhistischen Tempeln gelebt haben und als Glückskatzen verehrt worden sein. Ob nun die äußere Ähnlichkeit mit der begehrten Siamkatze des alten Typs, ihre einzigartige Fellbeschaffenheit oder ihr warmer Blick aus optimistisch strahlenden Augen Grund dafür waren, dass Katzenfans der Burma scharenweise verfielen – wer mag das schon wissen. Die heute verbreiteten Burmakatzen sollen von einer braunen Kätzin aus Burma abstammen, die auf den klangvollen Wong Mau hörte und Ende der 1920er-Jahre nach Amerika importiert wurde. Der pensionierten Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thompson brachte dies Katzendame in die USA und verlieh der neuen Rasse den Namen „Burma. Mit der Verpaarung Wong Maus mit einem Siamkater nahm die abendländische Zuchtgeschichte der Burma ihren Anfang.

Quelle

Wer ein Haustier sucht, das alle positiven Eigenschaften seiner Spezies in sich vereint, findet es in der Burma Katze. Vertreter dieser Rasse gelten als menschenbezogen, spielfreudig, kinderlieb und pflegeleicht. Im Gegensatz zu vielen anderen Artgenossen sind sie sogar ausgesprochen reiseaffin und können daher problemlos in den Familienurlaub integriert werden. Doch bei all diesen Vorzügen bleibt die Burma, was sie ist: eine Katze mit jeder Menge Eigenheiten…

VIERBEINIGER GLÜCKSBRINGER
Die Besonderheit dieser Rasse wird schon bei einem Blick in ihre Geschichte deutlich. Sie stammt – wie ihr Name ahnen lässt – aus der Gegend des heutigen Myanmar. Im früheren Birma, das im Englischen als Burma bekannt ist, hatte die Katze den Ruf eines Glücksbringers. Dementsprechend nannten die hier sesshaften Mönche sie „Suphalaksa“ und priesen damit ihren „Glück verheißenden Charakter“. Ihre ebenfalls gebräuchliche thailändische Bezeichnung „Maeo Thong Daeng“ bedeutet soviel wie „Kupferkatze“ und verweist auf das ursprünglich bräunliche Fell der Burma.

EINE KATZE WIDER DIE NORM
Dieses besitzt eine Eigenheit, welche die ehemaligen Tempeltiere mit einem weiteren einzigartigen Merkmal ausstattet: Durch einen angeborenen Blutverdünnungsfaktor erscheinen die Beine, der Kopf und der Schwanz stets etwas dunkler als der Rest des Körpers, so dass die Zeichnung gewisse Parallelen zu der von Siamesen aufweist. Auch im Aussehen und im Wesen ähneln sich Siam- und Burma Katze – allerdings nur auf den ersten Blick.

Als Angehörige orientalischer Rassen zeigen beide eine schlanke Statur, lange feingliedrige Beine und einen ausgeprägten Brustbereich. Im direkten Vergleich mit einer modernen Siamesin wirkt das Gesicht der Burma Katze trotz der ebenfalls breiten Wangenknochen jedoch weniger herb; ihre Ohren sind etwas kleiner und steiler. Der Schwanz ist nur mittellang und an der Spitze leicht gerundet. Im Gegensatz zur mitunter etwas „hündisch“ und divenhaft auftretenden Siam benimmt sich die Burma wesentlich mehr wie eine Katze: Sie ist ausgeglichener, weniger sensibel und vor allem deutlich leiser als ihre Verwandte. Ein weiterer auffälliger Unterschied besteht in der Augenform und den möglichen Augenfarben, die bei der Burma zwischen Gold und Bernstein chanchieren.

VER- UND ENTMISCHUNG
Dennoch hielten zahlreiche Experten das allererste aus seiner Heimat exportierte Tier für eine etwas zu dunkel geratene Siamkatze. Nachdem sein Besitzer – der US-amerikanische Marine-Arzt Joseph C. Thompson – beteuert hatte, dass es sich um eine in Burma übliche Katze handelt, ließen Züchter die exotische Samtpfote eingehend untersuchen. Und siehe da: Es handelte sich keinesfalls um ein außergewöhnlich gefärbtes und besonders ruhiges Exemplar der helleren und lebhafteren Siam, sondern um eine noch unbekannte Rasse!

Die auf den Namen Wong Mau getaufte Kätzin paarte sich mit einem bereits heimisch gewordenen Siamkater. Aus ihren Nachkommen wurden mit weiteren aus Burma importierten Tieren neue Exemplare gezüchtet, welche die „Cat Fanciers Association“ 1936 als eigenständige Rasse anerkannte. Die so entstandene Burma Katze erfreute sich in den USA stetig wachsender Beliebtheit und eroberte ab den 1950er Jahren schließlich auch Großbritannien und das übrige Europa.

VOM GUTEN NUR DAS BESTE
Hier überzeugte sie vor allem durch ihren ausgleichenden Charakter. Wie in ihrer ursprünglichen Heimat Burma ist die Katze wegen ihrer Intelligenz und ihrer Anhänglichkeit bis heute ein beliebtes Haustier. Das kurze, enganliegende Fell mit der extrem dünnen Unterwolle ist ausgesprochen pflegeleicht und verliert kaum Haare. Familien mit Kindern schätzen außerdem ihren Langmut und ihre Spielfreude beim Umgang mit den Jüngsten. Doch gerade weil sie so gesellig ist, bleibt die Burma Katze ungern allein. Personen, die täglich lange arbeiten oder aus anderen Gründen selten zu Hause sind, sollten ihr einen gleichartigen Spielgefährten zur Seite stellen.

BREITES FARBSPEKTRUM
Dieser kann trotz Zugehörigkeit zur gleichen Rasse erhebliche Unterschiede in der Fellfarbe aufweisen, denn bei der Burma Katze sind sowohl uni- als auch tortie-Varianten erlaubt. Die Palette reicht von hellen pudrigen Creme-Tönen über tauben- und blaugrau oder orange- und mandarinrot bis zu warmem Schokoladenbraun. Allen gemeinsam ist der ungewöhnliche Farbverlauf, der auf den bereits erwähnten Blutverdünnungsfaktor zurückzuführen ist.

ERBLICH VORBELASTET
Ebenfalls genetisch bedingt sind die rassetypischen Erkrankungen dieser Tiere. So bilden viele Kitten zwischen der 3. Lebenswoche und dem 4. Lebensmonat eine endokardiale Fibroelastose aus. Die Verdickung der inneren Herzschicht wird durch die unkontrollierte Bildung elastischer Fasern ausgelöst. Desweiteren tritt bei der Burma Katze überdurchschnittlich häufig das Kongenitale Vestibularsyndrom auf, infolgedessen sie unter Koordinationsstörungen leidet und ertauben kann. Älter werdende Tiere zeigen durch vermehrte Flüssigkeitsaufnahme und verminderten Appetit deutliche Anzeichen einer Nephritis, die in dem meisten Fällen zu komplettem Nierenversagen führt.

FLEXIBEL BIS INS HOHE ALTER
Trotz dieser erblichen Belastung ist die Burma eine Katze mit hoher Lebenserwartung. Sie erreicht ein durchschnittliches Alter von bis zu 17 Jahren. In dieser Zeit erfreut sie ihren Besitzer mit unvermindert anhaltender Neugier und Anpassungsfähigkeit. Darüber hinaus zeigt sie sich in einer für ihre Art fast untypischen Weise anhänglich. Weil die Burma Katze sehr auf die Menschen ihres unmittelbaren Umfeldes fixiert ist, nimmt sie lieber längere Reisen auf sich als allein zu Hause zu bleiben.

VORSICHT – FREILAUFENDE BURMA!
Ein an sich begrüßenswerter Umstand – der den anhänglichen Tieren bzw. ihren Haltern jedoch auch zum Verhängnis werden kann: Eine freilaufende Burma Katze geht mit nahezu allen Personen mit, die ihr ein Quantum an Aufmerksamkeit schenken. Wer diesen Prachtexemplaren Frischluft gönnen möchte, ermöglicht dies also am besten auf einem rundum gesicherten Balkon oder einem innenliegenden Hof. Anderenfalls tut die Burma Katze das, wofür sie in ihrer Heimat seit jeher verehrt wird: Sie heftet sich an die Fersen vorübergehender Menschen, erfreut sie mit ihren Eigenschaften und sorgt so für eine ganz spezielle Art von Glück.

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Burma Katze

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