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Siamkatze

Siamkatze – Rassebeschreibung
Die Siam ist eine muskulöse, aber schlanke und sehr elegante Katzenrasse mit einer charakteristischen Fellzeichnung. Ihr Fell ist weiß bis cremefarben, nur im Gesicht, an den Ohren sowie an Schwanz und Beinen zeigt sich eine dunkle Färbung. Diese Pointzeichnung entsteht bei den Siamkatzen aufgrund einer genetischen Mutation, die Teilalbinismus hervorruft. Die „echte“ Fellfarbe der Siam zeigt sich nur in den dunklen Bereichen. Ein weiterer, hübsch anzusehender Effekt sind die leuchtend blauen Augen. Der Kopf der Siam bildet von den großen Ohren bis zur Nase eine schmale Dreiecksform, die durch die mandelförmigen, leicht schräg liegenden Augen unterstrichen wird. Aufgrund ihrer Herkunft, wo sehr warme Temperaturen vorherrschen, hat die Siamkatze kaum Unterwolle. Ihr glänzendes Fell ist kurz und liegt glatt am Körper an.

Die typischen Points sind bei neugeborenen Kitten noch nicht zu sehen. Sie entstehen erst mit dem Wachstum der Kleinen und sind ab einem Alter von 9 Monaten in ihrer vollen Pracht zu sehen. Allgemein anerkannt sind dabei die vier Grundfarben seal point, blue point, chocolate point und fawn point.

Charakter der Siamkatze
Mit einer Siamkatze holen Sie sich einen sehr menschenbezogenen und sozialen Gefährten in Ihr Zuhause. Sie liebt die Aufmerksamkeit ihres Menschen, zur Not sorgt sie durch lautstarkes Miauen dafür. Gesprächigkeit, ob mit anderen Katzen oder Menschen, gehört nämlich auch zu ihren typischen Eigenschaften. Ebenso wie ihre Sozialkompetenz: als Katze aus einem eher großen Wurf kennt und genießt sie die Gesellschaft weiterer Katzen – sei es zum gegenseitigen Putzen oder gemeinsamen Jagen und Spielen.

Eine Siamkatze fühlt sich nur sehr selten in einer Einzelhaltung wohl. Häufig wird die Siam auch als der „Hund unter den Rassekatzen“ bezeichnet. Dies rührt nicht etwa vom äußeren Erscheinungsbild her, sondern von der stark ausgeprägte Menschenbezogenheit und Lernwilligkeit. Wer sich mehr mit seiner Siamkatze auseinandersetzt, wir ihr schnell Tricks mit Clickertraining, aber auch das Spaziergehen an der Leine oder einem Geschirr beibringen können.

Ursprung und Geschichte
Die Siam gehört zu den ältesten und bekanntesten Rassekatzen. Wie aus dem Namen herzuleiten ist, stammen die Vorfahren der Siamkatze aus dem südostasiatischen Siam, dem heutigen Thailand. Wann die Rasse genau entstand, ist nicht klar. Die Siamkatze wurde aber bereits über Jahrhunderte von buddhistischen Mönchen als Tempelwächterin verehrt. Aufgrund ihres hohen Ansehens war sie jedoch nur den Königshäusern und Mönchen vorbehalten. So kam es Ende des 19. Jahrhunderts, dass der König von Siam dem englischen Generalkonsul zum Abschied ein Siampärchen – das erste Siamkatzen-Zuchtpaar in England – schenkte. Nur ein Jahr später waren die ersten reinrassigen Siamkatzen auf einer Katzenausstellung in England zu bewundern.

Im Jahre 1892 wurde der erste Rassestandard erstellt, der sich noch deutlich vom heutigen Standard unterschied. Von da an dauerte es nicht mehr lange, bis die Begeisterung für die elegante Siamkatze auch in die anderen europäischen Länder und die USA überschwappte.

Zu den Anfängen der Zucht war man auf die Importe der Siam aus Thailand angewiesen, die die Ausfuhr jedoch sehr streng regelte, so dass nur wenige Tiere zur Verfügung standen. Aufgrund des hohen Inzuchtfaktors entstanden viele Erbkrankheiten, mit denen die Siamkatze zum Teil noch heute zu kämpfen hat.

Ihren Beliebtheitshöhepunkt hatte die Siam in den 50er Jahren. Durch die jahrzehntelange züchterische Selektion wurde der Rassestandard immer mehr angepasst. Neben neuen Farbeinschlägen kristallisierten sich zwei unterschiedliche Siam-Typen heraus: die „moderne Siam“ und die „traditionelle Siam“ (Thaikatze). Während der „moderne“ Typ weltweit als eigenständige Katzenrasse (die heutige Siamkatze) geführt wird, genießt die Thaikatze nur von wenigen Zuchtverbänden eine Anerkennung (u.a. TICA, WCF und GCCF).

Siamkatze – die Haltung
Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten eignet sich die Siamkatze für gewöhnlich nicht für eine Einzelkatzenhaltung. Am wohlsten fühlt sie sich mit Artgenossen, die ähnlich ticken wie sie, also auch Siamkatzen. Aufgrund ihres großen Spieltriebs, der bis ins hohe Alter andauern kann, fühlt sich die Siam auch in Familien mit Kindern sehr wohl. Sie gehört nicht zu den typischen Wohnungskatzen, da sie einen relativ hohen Spiel- und Bewegungsdrang hat, den sie am besten im Garten oder einem Außengehege ausleben kann. Dort sollte der kälte- und nässeempfindlichen Katze stets ein warmer Rückzugsplatz zur Verfügung stehen. Die Bindung zu ihren Besitzern ist sehr groß, planen Sie daher ausreichend Spiel- und Kuschelstunden als gemeinsame Zeit mit ein.

Nur in wenigen Fällen ist die Siam so stark auf ihren Menschen fixiert, dass sie keine anderen Katzen neben sich duldet. In diesem Fall braucht sie entsprechend mehr Aufmerksamkeit von Ihrem Besitzer, was bei einer vollen Berufstätigkeit nicht möglich ist. Überlegen Sie sich deshalb vorher genau, ob eine Siamkatze, die richtige Rasse für Sie ist.

Pflege einer Siamkatze
So anspruchsvoll die Siamkatze in der Haltung ist, so wenig aufwändig ist ihre Fellpflege. Aufgrund des kurzen Fells und der mehr oder weniger nicht vorhandenen Unterwolle müssen Sie Ihre Siam nur gelegentlich bürsten. Dazu reicht es, wenn Sie mit einem Flohkamm die wenigen losen Haare entfernen. Sie können auch eine Massagebürste verwenden und das Bürsten in eine angenehme Streichelstunde verwandeln.

Häufige Krankheiten bei Siamkatzen
Aufgrund ihrer Zuchtgeschichte, die auf nur wenigen Katzen basiert, haben sich bei der Siamkatze einige Erbkrankheiten entwickelt. Die ursprüngliche Siam hatte einen „Knickschwanz“, der mittlerweile als Fehler im Standard gilt und durch selektive Zucht weitestgehend eliminiert wurde. Gelegentlich werden Kitten mit einem Wasserkopf (Hydrocephalus) geboren. Diese sind aber nicht überlebensfähig und sterben kurz nach der Geburt.

Ein typisches Problem, das bei Siamkatzen auftaucht und vermutlich mit ihrem Teilalbinismus zusammenhängt, ist das Schielen und Augenzittern. Die Genmutation vermindert die Produktion des Pigments Melanin, das unter anderem wichtig für die Regulation des Auges ist. Es wird daher gemutmaßt, dass die gelegentlich auftretenden Augenprobleme mit einem Melaninmangel zu tun haben. Siamkatzen mit solchen Problem werden von der Zucht ausgeschlossen.

Eine weitere Erkrankung der Augen ist die Progressive Retinaatrophie (PRA), die zunächst zu Nachblindheit und schließlich zum völligen Erblinden führen kann. Auch Herzerkrankungen und Stoffwechselstörungen gehören zu den vererbten Leiden bei Siamkatzen. Die Gangliosidose (GM1), eine Anhäufung und Speicherung von nicht abgebauten Fett-Zucker-Verbindungen, führt zu einer Zerstörung des zentralen Nervensystems. Für diese Erkrankung gibt es jedoch einen DNA-Test den alle verantwortungsvollen Züchter bei ihren Siamkatzen durchführen lassen sollten, um Trägerkatzen von der Zucht auszuschließen.

Manche Krebsarten, wie Brust- und Dünndarmtumore, wurden bei Siamkatzen häufiger beobachtet als bei anderen Katzenrassen.

Eine Siamkatze kaufen
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft seine Siam Kitten bei einem seriösen Züchter, der einem Verband angehört. Der Preis beträgt zwischen 650 und 1000  Euro. Auf Schnäppchenangebote sollten Sie nicht zurückgreifen. Das zahlt sich letztendlich weder finanziell für Sie noch gesundheitlich für Ihre Katze aus. Sollten Sie kein Interesse an einer Zucht haben, können Sie selbstverständlich Abstriche bei den Rassestandards machen. Oder Sie nehmen eine Siam-„Notfallkatze“ auf.

Sollten Sie eine Siamkatze bei einem Züchter kaufen, dann ist es ratsam, neben Krankheiten und einem ungepflegten Zuhause auch Fehler im Rassestandard bei den Elterntieren auszuschließen. Dazu zählen bei Siamkatzen:

  • Flecken am Bauch und an den Flanken
  • Streifen und Ringe in den Abzeichen
  • Schielen
  • Jede andere Augenfarbe als Blau
  • Weiße Flecken in den farbigen Bereichen

Quelle

Die Siamkatze im Porträt: der Hund unter den Katzen
Die Siamkatze ist zwar eigenwillig, aber auch sehr menschenbezogen und lernwillig. So lässt sie sich ohne Murren an der Leine hinausführen, weshalb sie als Hund unter den Katzen gilt. Siamkatzen, kurz Siamesen, gehören nicht umsonst zu den beliebtesten und am meisten verbreiteten Rassekatzen. Die Siamkatze ist ständig in Plauderlaune, sie maunzt, grummelt, schnurrt oder schreit ihre Stimmung heraus. Durch ihre gesprächige, verschmuste Art und ihre Bereitschaft zur Interaktion mit Menschen werden Siamkatzen gerne in der tiergestützten Therapie eingesetzt, wo sie zum Beispiel die Spielfreude behinderter Kinder wecken. Sie hofierten mit ihren blauen Mandelaugen den König von Siam, und in den Tempeln ihrer ostasiatischen Heimat sprach man diesen Katzen sogar spirituelle Kräfte zu.

Die Siamkatze im Porträt: Herkunft und Aussehen dieser schönen Katze
Die Vorfahren der traditionellen Siamkatzen, die Thaikatzen, stammten aus dem ostasiatischen Siam, dem heutigen Thailand, wo ein Dichter sie bereits im 14. Jahrhundert erwähnte. Durch den hohen Status, den die Siamkatzen bei Hofe und den Mönchen genoss, war der Besitz dieser Rasse streng geregelt. 1884 schenkte der König von Siam dem britischen Generalkonsul Sir Gould das erste Zuchtpärchen namens Pho und Mia. Erste Rassestandards für Siamkatzen wurden 1892 erstellt, ein Porträt, in dem sie als schlanke, muskulöse Kurzhaarkatze von mittlerer Größe beschrieben wird. Typisch für ihr Porträt sind auch die blauen Augen, ihre langen Beine und das helle, glatte und seidige Fell der Teilalbino-Katze, das erst durch die Pointierung an Ohren, Kopf, Schwanz und Pfoten perfekt wird. In Deutschland begann die planmäßige Zucht der Siamkatzen erst 1927 durch den 1. Deutschen Angorakatzen Schutz- und Zuchtverein, heute 1. DEKZV e.V. genannt.

Die Siamkatze im Porträt: Charakter und Besonderheiten dieser Katze
Siamkatzen lieben Gesellschaft und sind schon wegen ihrer hohen Wurfzahlen sehr sozial verträglich und gruppendynamisch, weshalb eine Einzelhaltung nicht infrage kommt. Bei reiner Wohnungshaltung wird es der Siamkatze bald langweilig. Die verspielten Jäger wollen sich austoben, den graziösen, muskulösen Körper trainieren und fordern im nächsten Moment Ruhe, Zuwendung und Streicheleinheiten von Mensch und Artgenossen. Die Fellpflege ist deshalb eine willkommene Massage und Kontaktaufnahme für diese Katze. Da sie nur wenig Unterwolle besitzt, gibt sich die Siamkatze mit regelmäßigem Bürsten zufrieden, ist gleichzeitig aber auch empfindlich gegen Nässe und Kälte. Um das Aussehen und die Gesundheit der eleganten Siamkatzen zu erhalten, wird bei der Zucht sehr großen Wert auf die Einhaltung der Rassestandards gelegt. Wer sich für eine Siamkatze entscheidet, sollte sich an den Dachverband oder an dort eingetragene Züchter wenden.

Steckbrief Siamkatze

  • Rasse: Siamkatze
  • Herkunft: Siam/heute Thailand
  • Größe: mittelgroß
  • Gewicht: Kater 4–5 kg, Katze 3–4 kg
  • Körperbau: schlank, elegant, langbeinig, geschmeidig, muskulös mit langem, dünnem, spitz zulaufendem Schwanz
  • Augen: blau, weit auseinander und leicht schräg stehend
  • Fellstruktur: fast keine Unterwolle, Deckhaar ist dünn, glatt, seidig glänzend, liegt eng am Körper an
  • Fellbarbe: Teilalbino mit Points oder Pointierungen an Ohren, Gesicht, Pfoten und Schwanz – möglichst gleichmäßig; Körperfarbe: gleichmäßig helle Färbung, mäßige Schattierung erlaubt, ungenügender Kontrast zwischen Points und Körperfarbe gilt als Fehler
  • Charakter: eigensinnig, intelligent, verspielt, „geschwätzig“, Jagdtrieb, gesellig, sozial verträglich mit anderen Tieren, verschmust, menschenbezogen, gelehrig
  • Haltung: keine Einzelhaltung, Freigang, liebt die Wärme, sehr empfindlich bei Kälte und Nässe, pflegleicht, braucht aber Beschäftigung und Fitness für ihren schlauen Kopf und ihren athletischen Körper

Steckbrief

  • Größe: mittelgroß
  • Gewicht: Katze: 3 – 4 kg; Kater: 4 – 5 kg
  • Felllänge: Kurzhaar
  • Fellfarben: Weiß bis Creme mit Point-Zeichnung
  • Augenfarbe: Blau
  • Ursprungsland: Thailand

Charakteristika

  • Bewegungsdrang: mittel
  • Lautstärke: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel

Aussehen
Der Rassestandard beschreibt die Siamkatze als mittelgroß, schlank und geschmeidig. Ihre muskulöse Erscheinung steht dabei nicht im Widerspruch zu ihrer ausgeprägten Eleganz. Im Vergleich zum Körper hat der Kopf eine mittlere Größe. Weit auseinander stehen die großen, gerade aufgerichteten Ohren auf dem langen, schmalen Kopf. Die mandelförmigen Augen sind von einem intensiv leuchtenden Blau geprägt. Der Schwanz der Siam sollte sehr lang und – auch an seinem Ansatz – dünn sein. An seinem Ende ist ein Zulaufen zu einer feinen Spitze erwünscht. Die Beine sind lang und fein und stehen größenmäßig in Proportion zum Körper. Hinten sind sie etwas höher als vorne. Sie sind mit kleinen, ovalen Pfoten besetzt.
Das glänzende, sehr kurze und feine Seidenhaar der Siam liegt eng am Körper an. Die Siam trägt fast keine Unterwolle, dafür aber eine Maske im Gesicht sowie Abzeichen an Ohren, Beinen und Schwanz. Die Abzeichen sollen so einheitlich wie möglich, die Maske durch Farbspuren mit der Farbe der Ohren verbunden sein. Zwischen Abzeichen und heller Farbe des Körpers muss ein klarer Kontrast bestehen.

Wesen und Charakter
Siamkatzen sind elegante Katzen mit hinreißendem Charme, bemerkenswerter Intelligenz und ungewöhnlicher Anhänglichkeit. Die Siam ist sehr willensstark und mit Durchsetzungskraft gesegnet. Ihren Menschen liebt sie so sehr, dass sie dessen Aufmerksamkeit mit niemandem teilen will. Das kann schon mal zu kleinen Eifersuchtsdramen führen. Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte wissen, dass sie nicht gerade zu den leisesten Katzenrassen zählt. Ihre Stimmgewalt könnte geräuschempfindliche Nachbarn eventuell stören.

Haltung und Pflege
Die anspruchsvolle Siam ist keine Katze für jedermann. Weitere Katzen oder andere Tiere im Haushalt duldet diese Rasse nur selten. Schließlich will sie ihren Menschen ganz für sich. Freilauf oder zumindest ein großes Gehege sollte der freiheitsliebenden Frischluft-Fanatikerin schon geboten werden. Allerdings muss die Siam stets Zugang zu einem warmen, trockenen Plätzchen haben. Kälte und Nässe verträgt sie gar nicht. Nach einer unfreiwilligen Dusche muss sie daher ausgiebig trockengerubbelt werden. Das kurze Fell der Siam stellt keine großen Ansprüche an die Pflege. Gelegentliches Bürsten genügt.

Krankheitsanfälligkeit
Bei der Siam sind einige erbliche Krankheiten und Fehler bekannt. Zu den Erbkrankheiten gehören unter anderem HCM und GM1. HCM (hypertrophe Kardiomyopathie) ist eine Herzkrankheit, bei der es zu einer Verdickung des Herzmuskels und einer Vergrößerung der linken Herzkammer kommt. GM1 (Gangliosidosis GM1) gehört zu den lysosomalen Speicherkrankheiten.  Nur wenn beide Elternteile Träger sind, entsteht ein Gendefekt. GM1 macht sich bei drei bis sechs Monate alten Kätzchen bemerkbar. Symptome sind Kopftremore und eingeschränkte Bewegungsfähigkeit in den Hinterbeinen. Diese Erbkrankheiten sind bekannt und können von verantwortungsvollen Züchtern vermieden werden. Erbfehler bei der Siam sind unter anderem Schielen, ein Knickschwanz und Missbildungen des Brustkorbes (Froschsyndrom).

Herkunft und Geschichte
Ein Geschenk des Himmels – so müssen wohl auch Priester im alten Siam, dem heutigen Thailand, geurteilt haben, als sie beschlossen, der Rasse als heiligen Tempelkatze zu huldigen. Über Jahrhunderte hinweg hielt sich diese religiöse Verehrung, bis die alteingesessene Rasse aus dem Orient am Ende des 19. Jahrhunderts den Sprung ins aufblühende Europa schaffte. 1884 soll es gewesen sein, als das erste Siamkatzen-Zuchtpärchen als Abschiedsgeschenk des Königs von Siam an den scheidenden englischen Generalkonsul Owen Fould nach Großbritannien verschifft wurde – und sich dort so wohl fühlte, dass bereits ein Jahr später die ersten reinrassigen Siamkatzen auf einer Ausstellung im Londoner Crystal Palace zu bewundern waren.
Schon 1901 wurde der erste Siamkatzen-Club in England gegründet, der sich bis zum Jahre 1949 zum größten rassespezifischen Katzenclub der damaligen Welt entwickeln sollte. Auch dauerte es nicht lange, bis die Begeisterung für die schlanke, maskierte und von einem Hauch Exotik umgebene Katze von der Insel schließlich auf das europäische Festland überschwappte.

Hätten Sie’s gewusst?
Während das Fell echter Albinos durch fehlende Pigmente schneeweiß ist und die Augen rötlich schimmern, gehören Siamkatzen zu den Teil-Albinos, in deren Fell die Ausfärbung lediglich am Rumpf unterdrückt und in deren Augen die Farbe abgeschwächt ist. Das ist auch der Grund, warum die Augen gar so strahlend blau schimmern und die Körperpartien, die am weitesten vom Herzen entfernt sind, wie Kopf, Schwanz und Beine, die eigentliche Fellfarbe verraten.

Quelle

Die Siamkatzen – die „Hunde unter den Rassekatzen“
Die Siamkatzen zählen zu den bekanntesten, ältesten und meistverbreiteten Rassekatzen. Sie gehören neben den langhaarigen Balinesen und den orientalischen Kurz- und Langhaarkatzen zur Gruppe der „orientalischen Katzen“. Mitte der 60-iger Jahre wurde die Kurzhaarrasse, aufgrund von zuchtbedingten Merkmalsänderungen, in die „moderne“ Siam und die „traditionelle“ Siam (Thaikatze) unterteilt. Heute wird die „moderne“ Siam international als eigenständige Rasse geführt, wohingegen die Thaikatze lediglich von einem Dachverband (WCF) anerkannt wird.

Ursprung
Wie alle orientalischen Katzen stammt die Siamkatze aus dem südostasiatischen Raum. Wann die Rasse entstand, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen. Sicher ist nur, dass sie neben der Perserkatze zu den ältesten Katzenrassen gehört. Wahrscheinlich ist sie ein Nachfahre aus einer Verpaarung zwischen einer freilebenden Wildkatze und einer bereits domestizierten Hauskatze. Häufig wird erwähnt, dass buddhistische Mönche die Vorfahren der heutigen Siam als Tempelwächterin verehrten. Aufgrund ihres hohen Ansehens, blieben die getupften Katzen lange Zeit ausschließlich den Königshäusern und Mönchen vorbehalten.

Es sollten Jahrhunderte vergehen, bis sie schließlich Ende des 19. Jahrhunderts ihren Siegeszug nach Europa antrat. Erstmals wurde die Siam im Londoner Crystal Palace öffentlich zur Schau gestellt. Infolgedessen interessierten sich immer mehr Züchter und Liebhaber für die außergewöhnliche Katzenrasse mit den auffälligen Tupfen. Jahrelange züchterische Selektion führte schließlich zu der bereits erwähnten Aufteilung der Rasse Siam in den „modernen“ und „traditionellen“ Typ.

Aussehen
Das typische Erscheinungsbild der Siamkatzen liegt einer genetischen Mutation zugrunde, den sogenannten Teilalbinismus. Siamesen zählen somit – wie die Heilige Birma, die Colourpoint-Perser, die Ragdoll und die Neva Masquarade – zu den Pointkatzen. Typisch für Katzen mit dieser Mutation ist ein deutlich aufgehelltes Körperfell, wohingegen die weniger durchbluteten Körperregionen (Gesicht, Ohren, Beine, Schwanz und Hodensack) dunkler gefärbt sind. Diese dunkleren Bereiche werden als „Points“ bezeichnet. Die Farbe der Points richtet sich stets nach der zugrundeliegenden Grundfarbe des Fells. Bei Kätzchen sind die Points noch schwach ausgeprägt. Erst nach ca. 9 Monaten sind die Tupfen vollständig ausgefärbt. Eine weitere Folge des Teilalbinismus sind die unverkennbaren blauen Augen der Siamkatze, die aufgrund des Mangels an Melanin (Pigment) zustande kommen.

Allgemeingültige Merkmale der Siamkatze:
Siamesen sind sehr schlanke aber muskulöse Kurzhaarkatzen von mittlerer Größe. Ausgewachsene weibliche Tiere erreichen ein Gewicht von 3 bis 4 kg. Männliche Siamesen werden maximal  1 kg schwerer als ihre weiblichen Partner. Ihre Hinterbeine sind sichtbar länger als ihre Vorderbeine. Die orientalische Katze verfügt über einen sehr langen und dünnen Schwanz, der sich zu einer Spitze verjüngt. Die schönen blauen Augen sind mandelförmig eingehüllt. Sie liegen weit auseinander und sind, die Mandelform unterstützend, leicht schräg gestellt. Die Nase der Siam ist lang gezogen und führt gerade zu einem wenig markantem Kinn.

Der Hauptunterschied zwischen dem „modernen“ und „traditionellen“ Typus zeigt sich vorwiegend in der Kopfform der Rassekatze:

Die „Moderne“ Siamkatze:
Rassenspezifisch ist ein keilförmiger Kopf mittlerer Größe mit geraden Linien. Idealerweise bildet das Gesicht in Verbindung mit den großen Ohren ein gleichschenkliges Dreieck. Im Profil gesehen ist der Kopf nach außen gewölbt (konvex).

Die „Traditionelle“ Siamkatze/ Thaikatze:
Anders als bei den „modernen“ Siamesen, deren Kopf eine Keil- oder auch V-Form zeigt, haben die Thaikatzen einen U-förmigen Kopf. Ihr Gesicht ist gerundet, wobei es sich zum Kinn hin verengt. Der Übergang von den Wangen zu den großen Ohren verläuft leicht gebogen. Ihr Kopfprofil ist kantig, mit einem geraden Nasenrücken und streng abfallendem Kinn.

Wesen
Siamkatzen sind hochintelligente Tiere, die sowohl unter Artgenossen aber auch unter Menschen ein hohes Maß an Sozialkompetenz zur Schau stellen. Sie sind überaus kommunikative Katzen, die zu wahren „Plaudertaschen“ heranwachsen können. Zudem haben Sie eine sehr laute Stimme, welche gerne zur Verständigung eingesetzt wird. Sie sind temperamentvoll, ausdauernd und eignen sich besonders gut als Familientiere. Siamesen sind aufmerksame Katzen, die gespannt auf ein freies Plätzchen auf Ihren Schoß lauern.

Generell gilt: Siamesen leben nicht nur bei Ihnen, sondern mit Ihnen!

Gesundheit
Auch Siamesen sind vor den allgemein verbreiteten Infektions- und Erbkrankheiten der Katze nicht gerüstet. Zudem kam es in der früheren Zuchtgeschichte der Siamkatzen häufig zu Fehlbildungen des Schwanzes, den sogenannten „Knickschwanz“. Durch jahrelange züchterische Selektion ist dieser erbliche Fehler jedoch nur noch in Ausnahmefällen zu beobachten. Mitunter wird auch über eine erblich bedingte Missbildung des Kopfes (Wasserkopf) berichtet. Die Überlebenschance bei diesem Gendefekt ist minimal. In der Regel sterben die Kätzchen unmittelbar während oder nach der Geburt.

Eine weitere genetisch bedingte Erkrankung der Siamkatze ist die Progressive Retinaatrophie (PRA). Dabei handelt es sich um eine fortschreitende Erkrankung der Netzhaut, die über eine einsetzende Nachtblindheit bis zum vollständigen Verlust des Sehvermögens führen kann.

Wie bereits erwähnt, zählen die Siamkatzen zu den Pointkatzen und somit zu den Teilalbinos. Dieser Gendefekt schränkt die Produktion des wertvollen Pigments Melanin erheblich ein. Ohne das Pigment können die Augen den Lichteinfall nicht richtig regulieren. Man vermutet, dass die gelegentlich bei Siamkatzen auftretenden Beeinträchtigungen des Auges (Schielen und Augenzittern), direkte Folgen des Melaninmangels sind.

Haltung
Die Siamkatzen besitzen ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, welches sie für eine Einzelkatzenhaltung ausschließt. Zudem schätzen die Siamesen ein intensives Gruppenleben. Sie lieben die gegenseitige Körperpflege und die ausgiebigen Fang- und Jagdspiele mit ihren Kumpanen. Ein Mehrkatzenhaushalt von mindestens zwei bis drei Tieren, gilt daher als artgerecht.

Trotz ihres starken Sozialverhaltens und der intensiven Bindung zu ihren Spielgefährten, gelten sie als ausgesprochen menschenbezogene Katzen. Man kann ihnen problemlos Tricks beibringen und sie durchaus an der Leine oder einem Geschirr ausführen. Wegen ihrer außergewöhnlich starken Bindung zum Menschen, werden sie auch als die „Hunde unter den Rassekatzen“ bezeichnet.

Pflege
Die Pflege des kurzen und anliegenden Fells der Siamesen ist mit wenig Aufwand verbunden. Ihr geschmeidiges Haarkleid mit wenig Unterwolle kann – laut gängiger Fellpflege-Tipps – durchaus mit einem Flohkamm gekämmt werden. Hierbei gleiten die nah aneinander gereihten Zinken durch das feine Fell und nehmen abgestorbene Haare auf. Auch eine spezielle Massagebürste kann Abhilfe schaffen.

Tipp: Die Fellpflege muss von den Katzen als sinnliches Ritual akzeptiert werden. Deshalb sollte man die Tiere von Geburt an, an das regelmäßige Kämmen und Bürsten gewöhnen.

Farben und Fellzeichnungen
Die kurzhaarige Siamkatze begegnet uns in mehr als hundert verschiedenen Farb- und Mustervariationen. Diese Vielfalt basiert auf den vier klassischen Grundfarben (natürliche – durch Mutation hervorgerufene Farbschläge) und die durch Kreuzungen eingebrachten Farbvarianten. Zu den klassischen Grundfarben zählen: Seal-Point (Körperfarbe: creme/ Point: schwarzbraun), Blue-Point (Körperfarbe: weiß/ Point: blaugrau, schiefergrau), Chocolate-Point (Körperfarbe: elfenbein/ Point: schokoladenfarben) und Lilac-Point(Körperfarbe: gebrochenes weiß/ Point: hellgrau, blasslila).

Quelle

Die anhängliche Siamkatze gehört neben der Perserkatze zu den ältesten Katzenrassen der Welt. Sie hat einen zierlichen, anmutigen Körperbau, blaue Augen und eine helle Fellfarbe mit dunklen Stellen.Die Siamkatze tritt elegant und geschmeidig auf, Hals und Beine sind lang und schlank. Sie hat kleine zarte Pfoten und einen keilförmigen Kopf mit einer langen, geraden Nase und flachen Stirn. Die Ohren der Siamkatze sind groß und spitz, die Augen mandelförmig und leicht angeschrägt. Das Fell ist kurz, glänzend und glatt. Unterwolle hat die schöne Katze nicht. Anerkannte Farbvarianten sind Seal Point, Blue Point, Chocolate Point und Lilac Point. Während eine ausgewachsene weibliche Katze zwischen 3 und 4 kg wiegt, wiegt ein Kater zwischen 4 und 5 kg.

Die Siamkatze: schön und gesellig
Siamkatzen haben normalerweise ein gutes Sozialverhalten und sollen nicht allein gehalten werden. Sie gelten als klug und eigensinnig, aber auch als sehr menschenbezogen. Sie haben einen großen Spieltrieb und eine recht laute Stimme. Die orientalischen Siamesen lieben es, mit ihren Artgenossen zu spielen, zu jagen und sich gegenseitig zu pflegen. Sie sind sehr lebhaft und gutmütig, als Einzelkatze aber unglücklich. Siamkatzen sind lernfähig und interagieren gerne mit ihrem Menschen. So können sie zum Beispiel beigebracht bekommen, an der Leine zu gehen. Da sie besonders menschenbezogen sind, werden Siamkatzen oft mit Hunden verglichen. Die beliebten Rassekatzen stammen aus dem ostasiatischen Siam (heute Thailand) und wurden im 19. Jahrhundert über Großbritannien zum ersten Mal nach Europa exportiert. Auch dort wurde kurz darauf die Zucht der Siamkatzen aufgenommen.

Quelle

Charakter und Wesen der Siamkatze
Fragt man mehrere Siamkatzen-Besitzer wird man zum Charakter und Wesen seiner Samtpfoten oft immer wiederkehrende Beschreibungen hören: Lebhaft, eifersüchtig, leidenschaftlich, sehr verspielt und intelligent. Dazu eigenwillig und gerne auch verschmust. Wer eine ruhige und einfache Katze suche, sei mit einer Siamkatze auch schnell überfordert, auch ihr drang zur Plauderei könne oft auch als nervige Schwätzerei empfunden werden.

Zumal diese Katze eine recht laute Stimme hat. Und wer befürchtet, für seine Katze nur ein Dosenöffner zu sein, wird von der Siamkatze positiv überrascht werden, sie sind anhänglich und binden sich gerne eng an ihren Zweibeiner. Müßige Schnurrkonzerte auf dem Schoß beim gekrault werden gehören also dazu.

Spielen, jagen, schmusen – das Wesen der Siamkatze
Dazu sind sie oft auch sehr temperamentvoll und spielen gerne: Jagen, klettern und verstecken und bis man ihnen angewöhnt hat, dass es eben Spielgebiete und Tabugebiete gibt, kann die Inneneinrichtung etwas leiden. Aber Geduld gehört bei der Tierhaltung eben auch dazu. Und zwar hat die Siamkatze ein friedfertig sanftes Wesen, aber beim Spielen können diese Rassekatzen auch durchaus Vollgas geben. Man braucht jetzt keine Angst zu haben, dass diese Katze 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche hyperaktiv durch die Wohnung jagt, auch die Siamkatze liebt ihre Ruhezeiten und döst gerne auf ihrem Lieblingsplatz vor sich hin, gerne natürlich auch auf dem Schoß ihres Menschen. Zwar werden ältere Siamkatzen ruhiger, aber auch sie haben immer noch einen ausgeprägten Spieltrieb, insbesondere in Gesellschaft anderer Katzen.

Sensible Katzen
Dazu gelten Siamkatzen auch als sehr sensibel und ihre Anhänglichkeit an ihren Besitzer kann, so wird beschrieben, zu Problemen führen, wenn dieser mal ins Krankenhaus muss oder in Urlaub will. Umzüge selbst sind weniger ein Problem, solange die Bezugsperson eben mit umzieht.

Eine Siamkatze wird auch meist nicht gerade als Anfängerkatze beschrieben. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Plauderei auch verstörend wirken kann, wenn man das nicht gewohnt ist. Vielleicht auch daran, dass sie eben als sehr sensibel gelten. Dazu kommen ihre Neugierde, Aufmerksamkeit und eben auch Intelligenz.

Soziale Katzen
Siamkatzen gelten als sehr sozial. Vielleicht liegt es daran, dass ein Wurf mit vier bis sechs Katzenbabys relativ groß wird. Wie alle anderen orientalischen Katzen haben Siamkatzen ein intensives gemeinsames Gruppenleben. Dazu gehören neben Fang- und Jagdspielen auch die gegenseitige Körperpflege aber auch das gemeinsame großziehen von Jungtieren. Im Regelfall kommen Siamkatzen sehr gut mit anderen Katzen aber auch Hunden aus. Wie auch die Maine Coon gelten Siamkatzen als sehr anhänglich an den Menschen, ähnlich wie es auch Hunde sind.

Kuscheln
Siamkatzen suchen auch ständig Körperkontakt. Auch mit ihren Artgenossen kuscheln sie dabei gerne und wenn man mehrere Siamkatzen hat, wird man sich manchmal wundern, wie viele dieser Katzen auf einen Platz, in eine Kiste oder in eine Höhle passen können, wenn sie miteinander kuscheln wollen.

Die Siamkatze ist intelligent und lernwillig
Nicht unterschlagen werden sollte die Intelligenz dieser Katzenrasse. Siamkatzen sind sehr lernwillig. So kann man ihnen auch beibringen sich an einer Leine oder einem Geschirr ausführen zu lassen. Da Siamkatzen im hohen Maße Interaktion mit dem Menschen führen, gelten Siamkatzen auch als die <em>Hunde unter den Rassekatzen</em>. Hier findet sich wieder eine Ähnlichkeit mit der doppelt so großen, ebenfalls als sozial und intelligent beschriebenen Maine Coon Katze, die wegen ihrem Wesen und Charakter oft auch als Hundekatze bezeichnet wird.

Therapiekatzen
Das Hunde in der tiergestützten Therapie eingesetzt wird, ist bekannt. Es gibt aber auch eine Felinaltherapie. Hier kommen Katzen zum Einsatz und sollen die Lebensqualität von behinderten Menschen verbessern. Zur Interaktion mit hypoaktiven Kindern kommt bei der Felinaltherapie oftmals die Siamkatze zum Einsatz. Sie ist lebhaft genug, ist aber auch gutmütig.

Jede Siamkatze ist Einzigartig von ihrem Charakter und ihrem Wesen
Aber bitte nicht vergessen: Jedes Tier ist ein Individuum und damit von seinem Wesen und Charakter auch immer einmalig. Und das gilt natürlich auch für die Siamkatze. Der Grundcharakter und was man von einer Katze dieser Rasse erwarten kann ist nur in einem gewissen Rahmen genetisch vorbestimmt. Natürlich kann eine schlechte Kinderstube bei einem unverantwortlichen Züchter, der keinen Wert auf die Sozialisation seiner kleinen Katzenbabys legt, hier auch viel kaputt machen, gerade eben weil die Siamkatze sehr sensibel ist.

Quelle


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