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Russisch Blau

Russisch Blau – Rassebeschreibung
Die Russisch Blau ist eine sehr elegante Katze mit einem schlanken und langen Körperbau, der dennoch muskulös ist. Ihr kurzes Fell ist dicht, abstehend und plüschig weich. Das kommt vom einzigartigen Doppelfell, bei dem die Unterwolle genauso lang ist wie das Deckhaar. Keine andere Katzenrasse hat solch eine Fellstruktur. An den Haarspitzen ist es farblos. Dadurch wird das Licht gebrochen und das sonst blaue Fell schimmert silbern. Im Gegensatz zu ausgewachsenen Russisch Blau Katzen, die einfarbig blau sind, haben Kätzchen noch eine so genannte Geisterzeichnung im Tabby-Muster. In den ersten Monaten verliert sich die Zeichnung.

Der kantige Kopf der Russisch Blau harmoniert perfekt mit dem restlichen Körperbau. Ihre weit gesetzten Augen sind mandelförmig, groß und smaragdgrün. Auch die Ohren der Russisch Blau sind groß. Sie haben einen breiten Ansatz und sind leicht zugespitzt. Mit dem besonders stark betonten Schnurrhaarkissen erhält diese edle Rassekatze ihren charakteristischen Gesichtsausdruck.

Charakter der Russisch Blau
Das Wesen dieser schönen Katzenrasse kann sehr gegensätzlich sein. Es kann von scheu und unabhängig bis zu verschmust und anhänglich reichen. Grundsätzlich ist die Russisch Blau Fremden gegenüber eher misstrauisch. Hat sie aber das Vertrauen eines Menschen gewonnen, wird sie immer zutraulicher. Sie fixiert sich meist auf nur eine Bezugsperson, die sie dann auch stets gerne um sich hat. Im ersten Lebensjahr sind Russisch Blau Kätzchen noch unglaublich verspielt, aktiv und richtige kleine Wildfänge. Diese Eigenschaften legen sie aber ab, sobald sie ausgewachsen sind. Dann kommt der typisch sanfte und ruhige Charakter zum Vorschein.

Doch auch eine ausgewachsene Russisch Blau verbringt ihre Zeit noch gerne mit gemeinsamen Spielen oder kletternd und springend auf dem Katzenkratzbaum. Hin und wieder braucht sie aber einen Rückzugsort und Zeit für sich. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie ein Einzelgänger ist. Die Russisch Blau ist sehr sozial und braucht, vor allem wenn Sie berufstätig und tagsüber außer Haus sind, einen Artgenossen.

Ursprung und Geschichte
Die Herkunft der Russisch Blau ist nicht so ganz klar und es kursieren verschiedene Versionen. Einigkeit besteht aber darin, dass es sich bei der Russisch Blau um eine Naturrasse handelt. Das bedeutet, dass sie nicht durch Zucht entstanden ist, sondern sich ganz von alleine entwickelt hat. Ihr edles und graziles Aussehen hat schon den Zaren und Königen im 18. und 19. Jahrhundert gefallen. Um 1860 soll diese aristokratische Rasse über den Seeweg aus Russland nach Großbritannien gekommen sein. Im Jahr 1880 wurde die Russisch Blau dort das erste Mal auf einer Katzenausstellung präsentiert, was ihrer Beliebtheit und ihrem Bekanntheitsgrad zu Gute kam.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Russisch Blau fast ausgerottet. Züchter versuchten durch das Einkreuzen von Blue-Point Siamkatzen die Rasse zu erhalten. Doch die typischen Charakteristika, wie das Fell und die Statur veränderten sich. Daher besann man sich schnell wieder auf den ursprünglichen Typ zurück, um diese außergewöhnliche Rasse zu erhalten und legte ihr eigentliches Aussehen als Zuchtstandard fest.

Russisch Blau – die Haltung
Trotz ihrer ruhigen und sanften Art, die sich spätestens ab dem zweiten Lebensjahr zeigt, ist die Russisch Blau nur bedingt eine Katzenrasse für Anfänger. Denn diese edle Samtpfote ist  auch mal eigensinnig und hat ihre Launen. Nicht immer, wenn dem Menschen nach einer Schmusestunde mit seiner Katze ist, ist auch der Russisch Blau danach. Sie wird zwar nie aggressiv ihrem Menschen gegenüber, aber sie zieht sich dann zurück und ist lieber für sich. Im nächsten Moment kann sich ihre Stimmung aber wieder ändern und sie hat Lust auf Spiele oder Streicheleinheiten.

Selbst wenn die Russisch Blau sich sehr gut alleine beschäftigen kann, sollte sie nicht einzeln gehalten werden. Denn diese Katzenrasse ist äußerst sozial und fühlt sich in Gesellschaft von Artgenossen sehr wohl. Sie kommt aufgrund ihres ruhigen Gemüts mit den meisten Katzen sehr gut zurecht, sofern diese nicht zu temperamentvoll sind. Die Russisch Blau kann wunderbar in einer Wohnung gehalten werden, wenn sie ausreichend Kletter-, Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten bekommt. Ein gesicherter Balkon oder gar Freigang im Garten bereiten ihr auch sehr viel Freude. Selbst wenn diese edle Katzenrasse gut mit Kindern auskommt, fühlt sie sich in einem Single- oder Paarhaushalt, in dem es sicherlich ruhiger zugeht, wohler als in einer Großfamilie.

Pflege einer Russisch Blau
Trotz ihres plüschigen Fells mit Unterwolle ist die Russisch Blau sehr pflegeleicht. Zur Fellpflege reicht es, die Katze einmal die Woche zu bürsten, damit die losen Haare entfernt werden.  Lediglich beim Fellwechsel sollten Sie etwas öfter zur Katzenbürste greifen. Sie können ihr in dieser Zeit auch etwas Katzengras anbieten. Das hilft ihr, falls sie zu viele Haare beim Putzen verschluckt haben sollte.

Häufige Krankheiten bei Russisch Blau Katzen
Die Russisch Blau ist eine Katzenrasse, die kaum krankheitsanfällig ist. Wie bei den meisten Naturrassen, hat sie keine Probleme mit Erbkrankheiten, die häufig durch eine gezielte Zucht entstehen. Aber auch die Russisch Blau ist nicht immun gegen Infektionskrankheiten und sollte daher ausreichend geimpft werden, insbesondere wenn Sie Ihrer Russisch Blau Freilauf gewähren.

Eine Russisch Blau kaufen
Am sichersten fahren Sie beim Kauf einer Rassekatze wie der Russisch Blau, wenn Sie diese bei einem seriösen Züchter kaufen. Rassekatzen sind nicht günstig, aber das hat seinen Grund. Lassen Sie sich deshalb nicht von vermeintlichen Schnäppchenangeboten in Kleinanzeigen oder Zoohandlungen locken. Das zahlt sich zum Schluss weder für Sie noch für das Kätzchen aus. Russisch Blau Katzen kosten im Durchschnitt 500 bis 700 Euro. Möchten Sie mit Ihrer Russisch Blau züchten, dann können die Kosten auch etwas darüber liegen. Wenn Ihnen das zu teuer erscheint, können Sie Abstriche beim Rassestandard machen oder vielleicht möchten Sie eine Russisch Blau Notfall-Katze aus einem Tierheim aufnehmen.

Wenn Sie eine Russisch Blau bei einem Züchter kaufen, können Sie die Gelegenheit nutzen und einen Blick auf die Elterntiere werfen. Denn so haben Sie die Möglichkeit eventuelle Fehler im Rassestandard zu erkennen bzw. auszuschließen. Dazu zählen bei der Russisch Blau:

  • Runde Augen
  • Gelblicher Ton in der Augenfarbe
  • Gedrungener Körper
  • Flach anliegendes Fell
  • Alle andere Fellfarben als Blau

Die vollständige Liste der möglichen Fehler im Rassestandard der Russisch Blau können Sie auf der Internetseite der FIFé (Fédération Internationale Féline) nachlesen.

Quelle

Die Russisch Blau – ein sensibler Stubentiger
Ursprung
Die Wiege der Russisch Blau Katze liegt nicht weit südlich des Polarkreises – im kalten Norden Russlands. Vermutlich gelangte die Rasse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusammen mit russischen Matrosen nach England. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sie sich nicht nur im Zarenland zu einer der beliebtesten Rassekatzen. Nach dem 2. Weltkrieg war ihr Bestand rapide gesunken. Um die Population aufrecht zu halten, verpaarte man die Naturrasse mit Britisch Kurzhaar-, Europäisch Kurzhaar- und Siamkatzen. Diese Einkreuzungen sind der Ausgangspunkt für das heutige Aussehen der Russisch Blau.

Aussehen

Typisch für die Rasse ist ihr blaues Fell in Harmonie mit den leuchtgrünen Augen. Außerdem besitzt sie einen unverwechselbaren „lächelnden“ Gesichtsausdruck, der sie überaus symphytisch macht. Jedoch variiert das Aussehen der Russisch Blau nach globalen Zuchtgebieten. Unterteilt wird die Rasse in den englischen, den sibirisch-skandinavischen und den amerikanischen Zuchtzweig. Die englische Variante ist kräftig, ihr Haarkleid schimmert mittelblau und ihre Augen leuchten Grün. Das Fell ihrer kleineren Verwandten aus dem sibirisch-skandinavischen Raum ist bedeutend dunkler gefärbt. Die amerikanische Russisch Blau zeigt sich mit einem sehr eleganten und silbrig schimmernden Mantel. Neben diesen drei Hauptzuchtlinien gibt es weitere Vermischungen, die bisher jedoch nicht anerkannt wurden.

Wesen
Auch das Wesen der Rasse lässt sich anhand der drei Zuchtzweige unterscheiden. So ist die „Amerikanerin“ deutlich aufgeschlossener und fremdenfreundlicher als ihre beiden Artgenossen. Die sibirisch-skandinavische Katze ist äußerst scheu und deshalb selten zu finden. Den Mittelwert aus beiden Charakteren bildet die englische Russisch Blau. Das ruhige und zurückhaltende Temperament vereint alle drei Zuchtzweige in sich. Allgemein ist die Russisch Blau eine sehr ruheliebende Katze, die weder aufdringlich noch besonders energisch ist.

Gesundheit
Die Russisch Blau Katze ist in der Regel mit einem starken Immunsystem ausgestattet. Leider kann es zu Blasensteinen kommen, die operativ entfernt werden müssen. Es ist ratsam, ein Kätzchen von einem Züchter zu holen. Der Nachweis eines Stammbaumes gibt Aufschluss über eine reine und gesunde Erblinie. Regelmäßige Impfungen schützen das Tier vor Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen oder Katzenseuche.

Haltung
Das zurückhaltende Wesen der Russisch Blau ist in einem ruhigen und entspannten Haushalt am besten aufgehoben. Mit Großfamilien und Kleinkindern hat die Katze nichts am Hut. Ideal sind Besitzer, die viel Zeit für das sensible Tier aufbringen können. Um sich wohl zu fühlen, braucht sie einen routinierten Tagesablauf – gerne auch zusammen mit einem Artgenossen. Manchmal kommt es vor, dass sie ihre scheue Art ablegt und zu wahren sportlichen Höchstleistungen auffährt.

Pflege
Das Fell der Russisch Blau ist unter allen Katzen einzigartig. Sie besitzt ein sogenanntes Doppelfell, wobei die Deckhaare genauso lang sind wie die Unterwolle. Das lässt ihr Haarkleid besonders üppig erscheinen. Im Vergleich zu anderen Rassen, verliert die Russisch Blau kaum Haare, was sie sehr pflegeleicht macht. Dennoch sollte sie wöchentlich gekämmt werden, das hält ihr Fell geschmeidig.

Farben und Fellzeichnungen
Die Russisch Blau ist lediglich mit der Farbe Blau solid (einfarbig) anerkannt. Fellzeichnungen wie Tabbymuster oder weiße Flecken werden als Fehler bemängelt. Einzig der Schwanz kann und darf ringförmige Muster haben. Kitten können Zeichnungen (blau in blau) aufweisen, die aber im Laufe des ersten Lebensjahr verblassen.

Quelle


Rasseinformationen

Immer wieder werden wir gefragt, ob das Britisch-Kurzhaar in blau auf unseren Bildern wären.
Nein, kein Brite. Auch keine Chartreux oder Korat. Das sind alles hübsche Katzen, aber wir haben Russen – Russisch Blau Katzen.

Wie kann man also die oben genannten Rassen voneinander unterscheiden?

Britisch-Kurzhaar haben einen eher gedrungenen Körperbau. Die Katze in der Werbung eines bekannten Katzenfutterherstellers ist zum Beispiel eine BKH, nur eben nicht blau. Die BKH in der Farbe blau hat orangene bis kuperfarbene Augen. Briten sind kräftig und bringen 4 bis 8kg auf die Waage. Das Gesicht ist rund, die Beine sind kurz und stämmig und es gibt keinen Silberschimmer.

Die Chartreux ist der Russin optisch etwas ähnlicher. Die Augen jedoch, sind orange bis kupferfarben. Eine ausgewachsene Chartreux-Dame kommt auf 5kg Gewicht, ein Kater auf gut 6-7kg, ist also etwas schwerer, als die Russin. Der Chartreux sieht man ihr Gewicht jedoch kaum an. Das Gesicht ist trapezförmig. Die Rasse hat ein gut entwickeltes Unterfell, der Silberschimmer ist jedoch nur im Gesicht sichtbar.

Die Korat hat grüne Augen. Man spricht von Peroditgrün, bernsteinfarbene Augen werden toleriert. Die Entwicklung der Augenfarbe einer Koratkatze ist erst mit ca. 3 Jahren abgeschlossen. Ihre Augen wirken fast übergroß, liegen weit auseinander. Zwischen Stirn und Nase befindet sich eine Einbuchtung, ein sogenannter „Stop“. Die Nase ist zum Nasenspiegel hin leicht gekrümmt (löwenartig). Ihr Gesicht ist herzförmig und die Korat hat keine Unterwolle. Der Silberschimmer geht über den gesamten Körper. Das Gewicht bei den Damen beträgt zwischen 3 und 4kg, bei den Herren bis 5kg.

Die Russisch Blau hat smaragdgrüne Augen. Sie stehen weit auseinander und der Kopf wirkt keilförmig. Sie hat eine gerade Nase ohne Stop. Die Russin ist eine schlanke Katze und wirkt dennoch muskulös, ihre Beine sind lang. Die Unterwolle ist sehr gut entwickelt. Man spricht hier vom „doppelten“ Fell, welches weich und plüschartig ist, da es leicht absteht. Die Deckhaare schimmern über den gesamten Körper silbern, da die Haarspitzen farblos sind. Das Gewicht der Russen beträgt je nach Geschlecht zwischen 3 bis 5kg.

Geschichte der Russisch Blau
Blaue Katzen sind schon im 8. / 9. Jahrhundert bekannt gewesen. Aus dieser Zeit wurden Bekleidungsstücke aus blauen Katzenfell gefunden. Wir Katzenliebhaber vergessen aber ganz schnell diesen Gedanken!
Sie stammt aus nordischen Gebieten, sprich Russland, Norwegen und Finnland. Selbst die Wikinger sollen blaue Katzen geliebt haben.
Aber auch in anderen Regionen der Erde gab es blaue Katzen. Aus diesem Grund gab es viele unterschiedliche Bezeichnungen für diese blauen, kurzhaarigen Katzen:

  • Malteserkatze
  • Spanisch Blau
  • Archangel’sk Katze
  • Russian Blue

Die wohl berühmteste Katze ist Vashka, welche ca. 1850 am Hof den Zaren Nikolaus I gelebt haben soll.
Seine Russisch Blau Katzen durften in den Gemächern der Zarenkinder nächtigen, da sie das Böse fernhalten sollten. Sie galten als Gutes Omen.
Zar Nikolaus I soll dem englischen Königshof ein Russisch Blau Pärchen zum Geschenk gemacht haben.
Die Katzen reisten mit Seeleuten von Archangel’sk nach England.

Wieviel davon nun Wahrheit oder Fiktion ist?

Mrs. Carew-Cox aus England ist wohl der erste Russisch Blau Züchter gewesen. Sie begann 1890 mit ihrer Zucht und importierte Katzen aus Russland, Schweden und anderen Regionen. Die Katzen waren sehr erfolgreich.

Zu dieser Zeit waren die blauen Katzen selten reinblau, oftmals getigert oder mit weißen Flecken. Die Augenfarbe war orange.

Da diese Katzen in der gleichen Klasse wie Britisch Kurzhaar ausgestellt wurden, hatte man es schwer. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde die Russisch Blau als eigenständige Rasse anerkannt.

Nach dem 2. Weltkrieg hatte die Russisch Blau sehr zu kämpfen und drohte auszusterben, da nur wenige Katzen den Krieg überlebt hatten. In England und Schweden begann man somit Siamesen einzukreuzen. Das einmalige Fell der schönen blauen Katzen wurde dabei fast zu Nichte gemacht. Die Augen veränderten sich in ein smaragdgrün.

Doch man besann sich glücklicherweise auf den ursprünglichen Typ und es entstand ein neuer Standard.

Russisch Blau Typen
Man unterscheidet bei den Russisch Blau Katzen zwischen drei Typen.

  • der sibirisch-skandinavische Typ
  • der amerikanische Typ
  • der engländische Typ

Der sibirsch-skandinavische Typ ist eher klein und sehr zurückhaltend. Das Fell ist sehr dunkel.
Der amerikanische Typ ist sehr viel heller und mittelgroß. Ihre Ohren sind weit gesetzt. Kater des amerikanischen Typs haben selten Katerbacken.
Der engländische Typ ist meist kräftiger und hat eine mittelblaue Farbe. Die Ohren sind eng gestellt.

Speziell in Australien gibt es weiße bzw. schwarze Varianten durch Einkreuzung von Hauskatzen. Man ist bemüht diese Variationen anerkennen zu lassen. So gibt es weiße, schwarze, blaue Russisch blau, mit Tabbyzeichnung oder Pointzeichnung.

Doch für uns gibt es nur eine Russisch Blau – ohne Zeichnung, mit kurzem, dichten und wunderschönen silberblauen Fell!

Russisch Blau Standard
Die Russisch Blau besitzt als einzige Rasse ein Doppelfell, was bedeutet, dass das Deckhaar und die Unterwolle die gleiche Länge besitzen. Dadurch steht das Fell leicht ab, fühlt sich seidig und plüschartig an. Die Haarspitzen (Tipping) sind farblos. Im Licht glänzt und funkelt die Katze daher silbern.

Die Augenfarbe soll smaragdgrün sein. Die Augen sollen lebendig funkeln und strahlen. Sie stehen weit offen und sind mandelförmig schräg gestellt.
Ihre Nase ist mittellang ohne Stopp. Der Nasenspiegel ist blau bis schiefergrau. Der Kopf bildet einen Keil.
Die Ohrinnenseiten sind kaum bis gar nicht behaart, was die Ohren durchsichtig erscheinen lässt. Die Ohren sind weit am Ansatz, spitz zulaufend und zum Ende abgerundet.
Die Russisch Blau besitzt ausgeprägte Schnurrhaarkissen und die Katze scheint zu Lächeln.
Ihr Kopf sieht überaus harmonisch, elegant und freundlich aus.

Die Russisch Blau hat einen mittellangen bis langen, Schwanz, welcher nicht zu breit im Ansatz ist. Das Schwanzende ist leicht zugespitzt, aber abgerundet.

Ihr Körper ist mittelschwer und mittellang. Sie steht auf langen, schmalen Beinen auf ovalen, lavendelfarbenen Pfoten.

Sie ist sehr schlank, ist muskulös und wirkt dadurch äußerst elegant.

Russisch Blau Kinder kommen meistens mit einer leichten Tabbyfärbung (getigert) auf die Welt. Diese Geisterzeichnung soll sich innerhalb des ersten Lebensjahres verlieren. Ringel am Schwanz werden akzeptiert.
Russisch Blau Kitten kommen, wie alle neugeborenen Katzenkinder, mit blauen Augen auf die Welt. Die Augen färben sich ab der 10. Lebenswoche um. Meist in ein Gelb bis Ockergelb mit grün.
Innerhalb der ersten beiden Lebensjahre färben sich die Augen in das wunderschöne smaragdgrün um.

Wesen der Russisch Blau
Sie ist eine sehr intelligente, neugierige, anhängliche und ruhige Katze mit einer sanften und zarten Stimme. Sie sucht die Nähe ihres Besitzers, ist dabei jedoch nicht aufdringlich.
Speziell im ersten Lebensjahr benötigt eine Russisch Blau viel Zuwendung und Aufmerksamkeit.
Für die Wohnungshaltung ist sie durch ihr Wesen sehr gut geeignet.
Sie sollte möglichst nie alleine gehalten werden, das sollte übrigens keine Katze! Da sie bis ins hohe Alter hinein verspielt ist, benötigt sie mindestens einen kätzischen Spielgefährten.
Fremden gegenüber ist sie meist scheu.

Quelle

Sie ist die Silberne mit den smaragdgrünen Augen, und sie ist von Natur aus so schön. Ihr Aussehen ist nicht etwa Ergebnis von Züchtung, sondern eine gute Laune der Natur. Die Russisch Blau ist aber nicht von Geburt an so schön, sondern kommt meist mit grauen Augen und getigert zur Welt. Wer ein Porträt dieser Katze zeichnet, darf weder ihre großen Ohren, ihr rassetypisches Lächeln noch ihre Charakterzüge vergessen. Die Silbertatze ist stolz wie eine Russin und wählerisch wie eine Diva. Sie biedert sich nicht an und sucht sich ihre Lebensgefährten sehr genau aus. Wer aber ihr Herz und ihr Vertrauen erobert hat, dem lächelt sie lange und treu ergeben. Gerade diesen stolzen, unabhängigen Charme lieben Fans an der Russisch Blau.

Die Russisch Blau im Porträt: Herkunft und Aussehen dieser Katze
Sie ist mittelgroß, lang, muskulös und schlank. Die russische Schönheit hat mit ihren smaragdgrünen Augen wohl auch den britischen Matrosen zugezwinkert, die die Katzen um 1860 als Exklusivimport mit nach England nahmen. Aus Archangelsk stammten die ersten Zuchtexemplare, die um 1900 Russisch Blau getauft wurden und sehr beliebt waren an den russischen und britischen Höfen. Wirklich einzigartig ist ihr Fell, denn keine andere Katzenart besitzt ein Doppelfell, bei dem Deckhaar und Unterwolle gleich lang sind. Das blaue bzw. graue Fell steht leicht ab und endet in farblosen Haarspitzen, die die Katze im Licht silbrig schimmern lassen. Laut Rassestandard müssen die Augen grün und das Fell einfarbig grau sein, Zeichnungen sind – bis auf ein Tabby am Schwanz – nicht zulässig. Eine graziöse Haltung, ein klarer Blick, ein klar definierter Kopf mit großen Ohren und das auffällige Schnurrhaarkissen mit dem süßen Lächeln runden das Porträt der Russisch Blau ab.

Die Russisch Blau im Porträt: Charakter und Besonderheiten dieser Katze
Die Russisch Blau ist die Ruhe selbst, und sie liebt es ruhig, wobei sie nichts gegen gute Gesellschaft hat. Die russische Seidenpfote eignet sich für die Wohnungshaltung, sollte aber nicht allein gelassen werden.  Sie braucht ihre Menschen und Artgenossen in ihrer Nähe, dazu regelmäßige Streicheleinheiten und einen geregelten Tagesablauf. Diese Rassekatze ist sehr intelligent und lernt schnell, wie man Türen und Schränke öffnet. Dazu hat sie eine enorme Sprungkraft. Aber keine Angst! Die Russisch Blau ist sehr vorsichtig und geschickt. Zum Schlafen verkriecht sie sich gerne unter die Decke, am liebsten natürlich ins Bett der Katzenbesitzer. Zum Glück verliert die Rasse nur wenige Haare, und bei der Fellpflege reicht es in der Regel aus, sie wöchentlich zu bürsten und dabei zu massieren. Die Russisch Blau spielt für ihr Leben gern, und das bis ins hohe Alter. Katzenspielzeug darf deshalb nicht fehlen in der Wohngemeinschaft mit der Russisch Blau.

Steckbrief Russisch Blau

  • Rasse: Russisch Blau
  • Herkunft: Russland
  • Schulterhöhe: Kater 30–40 cm , Katze 20–30 cm
  • Gewicht: Kater: 4–6 kg, Katze: 3–4 kg
  • Körperbau: lang, mittelschlank, muskulös
  • Farbe: solid Blau (schimmerndes Grau, einfarbig mit ausgeprägtem Silberschimmer)
  • Augenfarbe: leuchtendes Grün, smaragdfarben
  • Fellpflege: Das Doppelfell haart wenig und sollte wöchentlich gebürstet werden.
  • Typ und Charakter: ruhig, Ruhe liebend, verspielt, gesellig, anhänglich, intelligent
  • Haltung: Wohnungshaltung möglich, nur bedingt für Anfänger geeignet

Quelle

Russisch Blau – Die blaue Schönheit auf vier samten Pfoten.>
Wenn Ihnen diese Schönheit über den Weg läuft, wohlmöglich noch bei Dunkelheit, werden Sie zunächst zwei leuchtend grüne Augen erkennen. Sie sind wach und könnten zur RussischBlau gehören, einer Katze, die als sehr graziös vom Körperbau her gilt, länglich schmal. Das Fell ist blau mit einem Silberschimmer, sehr edel. Unterwolle und Deckhaar sind von der Länger her identisch. Und damit wird das Fell so herrlich kuschelig weich. Experten sprechen von einem doppelten Fell und dadurch so plüschig. Gesicht, das durch das Schnurrhaarbündel geprägt ist, lässt sie unnahbar erscheinen. Und das soll sie auch tatsächlich sein, zumindest in Teilen, denn auch in dieser Schönheit steckt durchaus ein Kuschelexperte.

Geheimnisvolles Russland auf kätzisch.
Russland steckt voller Geheimnisse. Wer dieses Land und seine Menschen kennen und lieben lernen will, braucht Zeit. Und die sollte man sich auch bei dieser Katze nehmen, möchte man ihr ein Freund werden. Sie lässt nämlich nicht wirklich jeden an sich ran, diese unscheinbar, unnahbar wirkende wilde Russin auf samten Pfoten. Unnahbar dürfte aber verwechselt werden mit der dieser Katze eigenen Zurückhaltung. So geht es auch Menschen: Wer sich zurückhält, nicht mit jedem anderen Menschen gleich auf Augenhöhe per „Du“ steht und unaufdringlich agiert, wird schnell als unnahbar abgestempelt. So ist das in unserer Gesellschaft. Da geht es den Katzen wohl nicht anders. „Typisch Mensch“, würde die RussischBlau sicher denken, denn tatsächlich ist sie ein sanftes, liebevolles und anhängliches Wesen. Es liegt in der Natur eines Wesens, seine Anhänglichkeit nicht gleich jedem Menschen gegenüber zu offenbaren. Das hat auch etwas von Schutzfunktion an sich.

Fazit: Unsere Russin in blau kann absolut kuscheln, und sie tut das auch schrecklich gern, drängt sich dabei aber niemals auf, und: Sie öffnet sich nicht jedem sofort. Und darum ist eine vorsichtige Annäherung mit großem Respekt das erste Gebot. Das sollte eigentlich immer und überall gelten.

Ein paar Fakten zur wilden Russin in Kurzform:

  • Bis zu sechs Kilogramm bringt ein Kater dieser Rasse auf die Waage, die Katze vier Kilogramm.
  • Das Fell der RussischBlau ist doppelt, also Deckhaar und Unterwolle sind gleich lang.
  • Farbe des Fells: blau mit silbernem Schimmer. Augen: grün, sehr eindringlich.
  • Körperbau: schlank von graziöser Gestalt, sehr anmutend.
  • Die Katze ist zurückhaltend, ruhig und souverän, schmust aber gern.
  • Mehrkatzenhaltung ist problemlos möglich.
  • Als Wohnungskatze nur halten, wenn ausreichend Bewegungsangebot besteht, zum Beispiel durch einen großen Kratzbaum, denn diese Katze ist äußerst wendig.
  • Schließt nicht mit jedem Menschen sofort Kontakt. Auf ihre Sprache achten!

Quelle

Steckbrief

  • Größe: mittelgroß
  • Gewicht: Katze: 3 – 4 kg; Kater: 4 – 6 kg
  • Felllänge: Kurzhaar
  • Fellfarben: Blau
  • Augenfarbe: Grün
  • Ursprungsland: Russland

Charakteristika

  • Bewegungsdrang: mittel
  • Lautstärke: gering
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel

Aussehen
Der Körper der Russisch Blau ist lang und mittelschlank. Kontur und Haltung sollten graziös sein. Das Fell der Russisch Blau ist „doppelt“; das bedeutet in der Fachsprache, dass das Deckhaar und die Unterwolle gleich lang sind. Dadurch entsteht das kurze, weiche Haarkleid mit der unverkennbaren, plüschigen Beschaffenheit. Die Farbe ist Blau mit einem silbrigen Schimmer. Nasenspiegel und Fußballen sollen ebenfalls blau sein. Jegliche Fellschattierungen, weiße Flecken oder Tabby-Geisterzeichnungen sind unerwünscht. Es werden heute auch weiße und schwarze Farbschläge der Russisch Blau gezüchtet, doch sind sie sinnvollerweise nicht – oder noch nicht – von der FIFé anerkannt.
Die Augen sollten im Idealfall von einem lebhaften, leuchtenden Grün sein. Sie sind außerdem ziemlich weit gesetzt und mandelförmig. Groß und zugespitzt sind die beweglichen Ohren der Russisch Blau. Der Standard fordert sie mit einem breiten Ansatz und senkrecht zum Kopf gesetzt. Das Schnurrhaarkissen ist besonders ausgeprägt und verleiht dieser Rasse einen charakteristischen Gesichtsausdruck.

Wesen und Charakter
Das Wesen der Russisch Blau gilt als anhänglich und sanft, doch ihre Freunde bescheinigen ihr auch noch ein anderes Gesicht. Nämlich das einer wilden Unzähmbaren, der man besser nicht ungefragt zu nahe tritt. Ja, geheimnisvoll-unnahbar, so sei sie eben, und dabei typisch kätzisch, schwärmen die Fans. Die Russin schätzt zwar Schmusestündchen und kuschelt durchaus gerne, doch im Grunde ihres Wesens ist sie zurückhaltend, Fremden gegenüber scheu. Diese Unaufdringlichkeit, gepaart mit Anschmiegsamkeit, macht für viele Katzenfreunde ihren ganz besonderen Reiz aus.

Haltung und Pflege
Was die Haltung betrifft, ist die ruhige Rassekatze relativ unkompliziert. Das kurze Fell verlangt kaum Pflege. Einmal die Woche eine ausgiebige Bürstenaktion zur Massage und zum Entfernen der abgestorbenen Haare – mehr ist eigentlich nicht nötig. Auch das Zusammenleben mit anderen Katzen gestaltet sich in der Regel nicht schwierig. Die Russisch Blau weiß normalerweise ihre Position zu vertreten  und verhält sich gegenüber Artgenossen souverän, ruhig und ausgeglichen. Selbst wenn die Katzen zurückhaltend und ungemein eigenständig sind, zu viel alleine sollte man sie dennoch nicht lassen. Hält man die wendige Samtpfote als reine Wohnungskatze, so gilt: Abwechslung. Klettermöglichkeiten und am besten ein gesicherter Balkon sollten vorhanden sein.

Krankheitsanfälligkeit
Die Russisch Blau ist generell eine gesunde Katze. Wie jede andere Katze kann auch sie erkranken, in der Regel ist sie jedoch wenig anfällig für erblich bedingte Krankheiten. Damit die Katze gesund bleibt, muss sie jedes Jahr gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft werden. Wenn die Russisch Blau Freilauf hat, braucht sie auch Impfschutz gegen Tollwut und Leukose.

Herkunft und Geschichte
Diese alte Katzenrasse war schon am Zarenhof beliebt und wurde von Königshaus zu Königshaus verschenkt. Jedes Land, in das sie kam – Dänemark, Italien, England -, beanspruchte die schöne Blaue sogleich für sich, und so kam es, dass sie lange Zeit unter verschiedensten Namen bekannt war, obwohl ihr Ursprung, so heißt es, in Russland lag.
Erst um 1900 einigte man sich auf einen einheitlichen Namen: Russisch Blau in allen Sprachen, also schlicht Bleu Russe in Frankreich oder Blue Russian Cat in England. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrumpfte der Bestand der Rasse auf wenige Exemplare, sodass verzweifelte Züchter zum Erhalt Blue-Point-Siamesen einkreuzten. Leider litten darunter die Beschaffenheit des Fells und die typische Statur der Russin. Züchter versuchen heute, durch Auslese den Siam-Touch wieder herauszuzüchten.

Quelle


Russisch Blau

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